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Monitoring verschiedener Server-Arten

Server dienen wortwörtlich – aber in der Regel zu unterschiedlichen Zwecken. Durch die Anpassung an den Einsatzzweck des Servers machen Sie ihr Monitoring präziser und schützen dabei kritische Unternehmens-Assets.

In jedem Unternehmen findet man eine breite Palette unterschiedlicher Server-Arten wie zum Beispiel Web-Server, Datenbanken, File- oder Mail-Server. Oftmals erledigen sie geschäftskritische Aufgaben und sind essenziel für den Firmenerfolg. Wenn IT-Verantwortliche verschiedene Faktoren bei der IT-Überwachung nicht miteinbeziehen, gehen sie ein unnötiges Risiko ein. Um den reibungslosen Ablauf von IT-Prozessen zu gewährleisten, sollte man den Einsatzzweck des Servers bei der IT-Überwachung miteinbeziehen. 

Neben der Funktion eines Servers ist es außerdem sinnvoll, die zugrunde liegende Technologie zu bedenken, beispielsweise ob es sich hierbei um eine physische Plattform oder um eine virtuelle Maschine – On-Premises oder in der Cloud – handelt.

Checkmk ist leicht zu verwalten, und trotzdem sehr flexibel. Es eignet sich auch für spezielle Einsatzzwecke.

Das Monitoring der grundlegenden Leistungsdaten eines Servers wie CPU, RAM, Speichernutzung und Netzwerkverbindungen reicht deshalb oftmals nicht aus. Je nach Art des Servers ist es angebracht, Informationen zu Applikationen, Diensten und Prozessen ebenfalls in das Monitoring miteinzubeziehen. Zudem spielen Interaktionen und Umgebungsvariablen oft eine Rolle und können die Funktion des Servers beeinflussen. Hierzu gehören beispielsweise Netzwerkkomponenten, Storage oder Stromversorgung.

Erfahren Sie auf dieser Seite, auf welche Faktoren es beim Server-Monitoring wirklich ankommt, und wie Sie diese am besten kombinieren, um ein optimales Monitoring ihrer verschiedenen Server-Typen aufzusetzen. Die Praxiserfahrung zeigt, das genau dies sinnvoll ist. Mit dem falschen Tool steigt jedoch der Arbeitsaufwand schnell, besonders wenn ein IT-Überwachungs-Tool die Nutzer nicht unterstützt.

Checkmk bietet eine leicht bedienbare Benutzeroberfläche und erlaubt unter anderem die Verwaltung von Systemen über Host- und Service-Gruppen oder mit Ordnerstrukturen. Dadurch lassen sich eine große Zahl an Systemen effizient im Monitoring managen. Außerdem ist Checkmk in der Lage, eine breite Palette an Informationen abzufragen. Die Checkmk Raw Edition ist eine komplett kostenlose Open-Source-Monitoring-Software. Die Checkmk Enterprise Edition geht noch stärker auf die Anforderungen von professionellen Nutzern ein und erlaubt eine präzise Anpassung an unterschiedliche Server-Typen.

Eckpunkte beim Monitoring von unterschiedliche Server-Arten

Display mit Schloss davor

Web-Server-Monitoring garantiert zufriedene Web-Nutzer

Gewährleisten Sie durchgehende Verfügbarkeit und verbessern Sie die Nutzererfahrung ihrer Website.

Verschiedene Ebenen in unterschiedlichen Graustufen

Monitoring von Datenbanken

Stellen Sie den geschützten und optimalen Informationsfluss sicher.

Aufsteigendes Säulendiagramm

File-Server-Monitoring

Sichern Sie Produktivität und Firmengeheimnisse.

Safe-Icon

Mail-Server im Auge behalten

Durchgängige Kommunikationsfähigkeit bei maximalem Schutz von sensiblen Informationen.

Grundlagen des Web-Server-Monitorings

Web-Server sind ein Beispiel für die Dynamik der Digitalisierung und für die Herausforderung beim Monitoring gleichermaßen. Einerseits setzt das World Wide Web nach 30 Jahren immer noch auf das Hypertext Transfer Protocol (HTTP), andererseits haben sich die Möglichkeiten des Internets deutlich gewandelt. Fast jedes Produkt oder jede Dienstleistung wird heute online vertrieben. Web-Server oder Cloud-Produkte mit ähnlicher Funktion sind zentrale Punkte bei der Bereitstellung von digitalen Produkten.

Homepages, Web-Services und Web-Applikationen sind die wichtigsten Elemente für den Erfolg einer Organisation. Gerade, wenn sich Ihr Angebot an Endkunden richtet, ist Performance das Maß der Dinge. Schlechte Verfügbarkeit führt schnell zur Abwanderung der Nutzer, da in der Always-Online-Welt ein alternatives Angebot oft nur einen Mausklick entfernt ist.

Damit Inhalte und Dienste auch zu Spitzenzeiten verfügbar sind, sollten Sie Ihre Web-Server richtig überwachen. Im Vergleich zu anderen Server-Arten sind hier Antwortzeiten besonders wichtig. Durch Monitoring können Sie sicherstellen, dass Lasten sich optimal verteilen. Neben den Servern können Sie zudem auch Load-Balancer überwachen. Durch die kombinierte Prüfung von Web-Servern und Lastenverteilung in einem Monitoring-Tool erkennen Sie jederzeit mögliche Gefahrenherde.

Checkmk erfasst die richtigen Indikatoren und hilft Ihnen, sinnvolle Alarmierungen zu setzen, um die optimale Funktion Ihrer Web-Server zu gewährleisten. Es stehen Plugins für alle gängigen Web-Server-Programme wie NGINX, Apache HTML oder Microsoft IIS bereit. Dadurch haben Sie eine optimale Informationsgrundlage für die Überwachung.

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Live-Webinar: Einführung in Checkmk

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Diese Metriken gehören in das Web-Server-Monitoring

Apache Server im Web-Server-Monitoring von Checkmk

Auch bei Ihren Web-Servern sollten Sie CPU, RAM, Festplattenspeicher und Netzwerkdaten überwachen. Eine besondere Rolle nehmen jedoch Metriken rund um die Verbindungsanfragen ein. Hohe Response-Times sind zum Beispiel ein schlechtes Zeichen und deuten auf Probleme mit dem Server oder dem Homepage-Design hin.

Außerdem sind große Datenpakete bei der Response-Size zu vermeiden. Gerade bei Apps auf Mobilgeräten sind versteckte Datenmengen in Kombination mit langsamen Internetverbindungen ein Albtraum für die Nutzer, lassen sich aber während der Entwicklung und beim Testen nur schwer erkennen.

Zudem sollte man die Zahl der aktiven Verbindungen auf einem Server im Auge behalten. Durch die Überwachung des ein- und ausgehenden Verkehrs und der Zugriffe auf einen bestimmten Server können Sie wichtige Sicherheitsvorkehrungen treffen.

Neben ungewollten Anfragen erkennen Unternehmen, ob sie ihre Ressourcen anpassen müssen, bevor es zu unnötiger Verlangsamung oder Unerreichbarkeit kommt. Die Überwachung hilft also bei der Gewährleistung einer guten Performance.

Die Architektur von Checkmk erlaubt es ohne unnötige Belastung der überwachten Systeme, ein effizientes Monitoring in wenigen Minuten aufzusetzen. Checkmk bezieht seine Informationen über eigene Agenten oder über SNMP (Simple Network Management Protocol). Der Vorteil der Checkmk-Agenten ist die Fähigkeit, auch Informationen über einzelne Programme, Tasks und Services abzurufen. Zudem stehen Plugins für Web-Server-Lösungen bereit.

Webinar-Aufzeichnung: Einführung in Checkmk

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Antwortzeiten und Zertifikate von Web-Servern im Auge behalten

 

Unternehmen sollten die Prüfung der Verfügbarkeit ihrer Web-Server im Monitoring verankern. Dadurch haben sie immer im Blick, ob ihre Web-Server gewünschte Antwortzeiten liefern und erwartete Inhalte als Antwort auf Anfragen senden. Geht hier etwas schief, erhalten IT-Teams sofort eine Benachrichtigung.

Neben der Response-Time und dem Content-Check können IT-Teams mit dem aktiven HTTP check auch die Gültigkeit von SSL-Zertifikaten auf den Servern prüfen. Gerade in den Bereichen E-Commerce oder Banking beugt dies Kundenbeschwerden vor, denn abgelaufene Zertifikate auf Web-Servern führen bei Abrufen der Website entweder zu einer Sicherheitswarnung oder einer Fehlermeldung im Browser des Nutzers. Beides sollte man in jedem Fall vermeiden.

Checkmk kann HTTP-Verbindungen und URLs ganz einfach überwachen. Der aktive Check braucht keinen Agenten auf dem Server und läuft mit jedem Web-Server, wie zum Beispiel Apache, Nginx oder Lightpd. Der HTTP-Check liefert eine Vielzahl von Möglichkeiten, um die URLs zu prüfen. Eine ausführliche Anleitung finden Sie in unserem Blogartikel: "Web-Server-Monitoring mit Checkmk".

Die erhaltenen Einblicke sind großartig und helfen, Probleme zu lösen, noch bevor sie zu echten Problemen werden.

Webinar-Aufzeichnung: Einführung in Checkmk

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Monitoring-Daten von Web-Servern analysieren

Gerade bei Web-Servern ist es sinnvoll, die zeitliche Entwicklung der Zugriffe und Datenströme im Auge zu behalten. Nur so lässt sich die Performance von Web-Servern richtig überwachen. Dazu gehört auch der Austausch von Erkenntnissen. Anomalien, schlechte Verfügbarkeit und andere Probleme werden nicht immer automatisch zwischen IT-Teams ausgetauscht und an die verantwortliche Abteilung gemeldet. Eine nachteilige Konfiguration lässt sich oft nur im Kontext erkennen.

Durch die bloße Erfassung von Daten ergeben sich noch keine Einblicke in den Betrieb der eigenen Server. Die Anzahl an Verbindungen, aktiven Usern und Sessions und viele weiteren Daten eignen sich zwar, um die eigene Infrastruktur besser planen zu können, allerdings muss man die Metriken richtig visualisieren, sonst ist keine Auswertung möglich. Nur dann eignet sich ein Web-Server-Monitoring-Tool zur Bewertung und Verbesserung der Server-Performance.

Checkmk zeichnet Messwerte auf und stellt die Daten in aussagekräftigen Graphen bereit. Die Nutzung ist auch für User ohne Monitoring-Erfahrung leicht und intuitiv. Die Analyse ist dank integrierter Graphing-Tools einfach und erlaubt Abweichungen in kurzer Zeit zu erkennen. Die Informationen lassen sich bei Bedarf an externe Tools wie beispielsweise Grafana weiterleiten. In Checkmk können Sie Schaubilder außerdem kombinieren und anpassen, zum Beispiel, um zeitliche Wechselwirkungen zu untersuchen. Mehr Details erfahren Sie in unseren Video-Tutorials.


Grundlagen für das Database-Monitoring

Lange war ein Datenbank-Server einfach in Stück Hardware, das von Entwicklern und Administratoren eher als Nebensache abgetan wurde. Damit war deren Monitoring auf Verfügbarkeit, Speicherplatz und eher allgemeine Metriken limitiert. Der zunehmende Einsatz von IoT- und Big-Data-Anwendungen sowie von mobilen Applikationen führt dazu, dass Datenbanken aber höchste Anforderungen an Performance und Skalierbarkeit erfüllen müssen.

Um die Limitierungen des CAP-Theorems so gering wie möglich zu halten, ist ein Database-Monitoring essenziel. Entsprechend müssen die Datenverfügbarkeit in verteilten Systemen (Consistency), Antwortzeiten (Availability), und der Zahl der Netzwerkknoten (Partition Tolerance) Teil des Monitorings sein.

Neben der Sicherung der Verfügbarkeit sollten Unternehmen den Informationsfluss ständig optimieren. Immer mehr Akteure brauchen Zugriff auf Daten, wodurch die Anzahl der Abfragen zunimmt. Datenbank-Systemadministratoren bauen Datenbanken häufiger um oder passen sie an. Sie stehen zudem unter Zeitdruck und brauchen ein Monitoring-Tool, dass ihnen mit wenigen Handgriffen hilft, ihre Herausforderungen anzugehen.

Checkmk eignet sich hervorragend für das Monitoring von Datenbanken. Neben Details zu Speicher-, Puffer-Cache-Größen und Verbindungszeiten erlaubt Checkmk genaue Einblicke sowohl über kürzeste Zeiträume als auch für langfristig angelegte Untersuchungen. Zudem unterstützt Checkmk neben strukturellen Datenbanken wie Oracle, auch NoSQL-Ansätze wie MongoDB oder Couchbase. Die Anzahl der offiziellen Checkmk-Plugins wird zusätzlich ständig erweitert.

Es überwacht alles: Netzwerke, Stromversorgung, Hardware, Betriebssysteme, Virtualisierungstechnologie, Datenbanken, Storage, Backups und moderne Stacks wie Docker.


Überwachung von heterogenen Datenbank-Landschaften

Die meisten Organisationen nutzen mehrere Datenbanken-Typen parallel. Am häufigsten finden man relationale Datenbanken in Unternehmen. Bekannte Typen sind Oracle, Microsoft SQL, Sybase, IBM DB2, SAP Hana, oder PostgreSQL. Zudem gibt es unter den SQL-Datenbanken auch Open-Source-Produkte wie MariaDB oder MySQL. Dazu kommen noch nicht-strukturelle (NoSQL) Datenbanken wie MongoDB oder Couchbase.

Beim Datenbank-Monitoring ist die Überwachung der Performance bei fast allen Typen und Herstellern entscheidend. Je nach Technologie sind dafür verschiedene Datenbankattribute relevant. Mit Checkmk bekommen Sie alle nötigen Daten und sind flexibel bei der Datenbankauswahl. Die Monitoring-Informationen selbst können Sie von außen (über Netzwerk-Ports) oder von innen (über das Betriebssystem) in Checkmk übertragen.

Checkmk liefert Standard-Checks, die bereits in den Check-Plugins implementiert sind. Für die Überwachung ist kein Datenbank-Know-how erforderlich. Sehen Sie, was auf jeder Ihrer Datenbankinstanzen gerade läuft und visualisieren Sie gewünschte Prozesse in einem benutzerdefinierten Dashboard. Beispielweise können Entwickler und DevOps-Engineers so schon frühzeitig erkennen, ob sie gewisse Anforderungen der produktiven Umgebung bei der Software-Entwicklung beachten müssen.

Logo Oracle
Logo SQL Server
Logo IBM DB2
Logo PostgreSQL
Logo mongoDB
Logo Couchbase

Datenbank-Monitoring in der Praxis: Beispiel Oracle Database

Bei strukturierten Datenbanken, wie Oracle Database hilft Checkmk Administratoren schnell und zuverlässig, die Performance und Verfügbarkeit zu überwachen, und gibt Auskunft über die Nutzerstatistik. Treten Fehler auf oder wird eine festgelegte Datenbankgröße überschritten, benachrichtigt die Software die zuständigen Administratoren per Alarm und führt – je nach Konfiguration – auch korrektive Aktionen durch.

Checkmk verfügt über mehr als 20 Plugins allein für Oracle und kann Informationen zum Beispiel über Aktivitäten der Benutzer, Tablespaces (Nutzung, Status, Größe und Wachstum), ASM-Diskgroups, Sessions (User Sessions, Wartezeiten, CPU-Nutzung bestimmter Anwender, Anzahl der Memory Slots und Tablescans etc.) und vieles mehr abrufen und in das Monitoring übertragen.

Wie viele andere Hersteller stellt Oracle eigene Tools zur Überwachung zur Verfügung, allerdings sind diese nur auf die eigenen Datenbanken limitiert. Die Pflege mehrerer Tools führt zu einem deutlichen Mehraufwand bei der Administration. Zudem lassen sich keine Kontextdaten miteinbeziehen.

Oracle-Monitoring in Checkmk

Mit Checkmk haben Sie eine einheitliche Informationsbasis, die Sie für unterschiedliche Einsatzzwecke anpassen können. Auf diese Weise erkennen Sie mögliche Wechselwirkungen mit Applikationen, anderen Servern oder Netzwerkbauteilen.

Veränderungen und Datenbank-Migration überwachen

Grafik: Datenbank als Grundlage für verschiedene Applikationen

Da Datenbanken derart stark im Fokus der Digitalisierung stehen, gibt es zahlreiche Innovationen in diesem Bereich. Die Anforderungen wachsen ständig. Dies führt dazu, dass Unternehmen ihre Datenbanken evaluieren und verändern. Cloud- und Container-Ansätze, sowie neue Denkanstöße aus der Open Source Community zeigen neue Wege auf.

Gerade nicht-strukturelle Datenbanken sind auf dem Vormarsch: Das ist keine Überraschung, schließlich kann man auch sehr große Datenmengen ohne Performance-Einbußen in NoSQL-Datenbanken angelegen und verarbeiten. Durch passende Hierarchien und Query-Languages lassen sich sehr gute Durchsatzraten erreichen. Andererseits ist es möglich, Legacy-Datensätze zu übernehmen, auch wenn diese nur im relationalen Format vorliegen.

Umso wichtiger ist ein Monitoring aller Datenbanken – vor und nach einer Umstellung. Checkmk integriert mit gängigen strukturellen Datenbanken, zudem stehen Integrationen für NoSQL-Datenbanken wie MongoDB oder Couchbase zur Verfügung. Damit passen Sie Ihr Monitoring nahtlos an und können Zustände vor, während und nach einer Anpassung genau analysieren.


Grundlagen des File-Server-Monitorings

File-Server gehören in fast jedem Büro zum Alltag, um Usern gemeinsamen Zugriff auf Dateien zu ermöglichen. Protokolle wie FTP, SFTP oder WebDAV erlauben den Informationsaustausch in einem Rechnernetz oder über das Internet. Da Datei-Server oftmals interne Firmendaten beinhalten, ist ihre Überwachung aus Sicherheitsgründen besonders wichtig.

Im Fokus stehen dabei Freigaben und Zugriffe. Es ist schlecht, wenn Mitarbeiter keinen Zugang auf benötigte Server haben, aber es ist in der Regel existenzgefährdend, wenn die falschen Personen auf Unternehmensdaten zugreifen können. Im Monitoring können Sie Alarme erstellen, wenn eine unerlaubte IP-Adresse auf Server zugreift oder wenn jemand bestimme Daten verändert.

Überwachung der Auslastung eines File-System in Checkmk

Zudem ist es sinnvoll, Schwellwerte für grundlegende Messbereiche anzupassen. Gerade beim Speicherplatz sollten Warnungen eventuell früher als bei anderen Server-Typen nachgegangen werden, da sich das Nutzerverhalten nie genau vorhersagen lässt. Volle Festplatten oder überlastete Server bedeuten eine schlechte Produktivität, da Mitarbeiter ihrer Arbeit nicht nachgehen können. Probleme bei der Verfügbarkeit wirken sich ebenfalls negativ auf die Produktivität aus.

Checkmk integriert mit File-Server-Protokollen wie FTP und erlaubt eine genaue Überwachung von Verbindungen. Als ganzheitliche Monitoring-Lösung überwacht Checkmk nicht nur Server und Netzwerke, sondern integriert beispielsweise auch mit Hardware-Security-Modulen (HSMs), um den durchgehenden Schutz von Informationen zu gewährleisten. Gerade bei File-Servern mit sensiblen Informationen sollte man durchgehend auf starke Verschlüsselung setzen.

Ansätze für die Überwachung von File-Servern

Als erste Informationsgrundlage eignet sich das Betriebssystem. In der Regel wird dies je nach IT-Umgebung und Nutzeranzahl ausgewählt. Microsoft Windows, Linux oder macOS finden in der Praxis Verwendung. Die genaue Version bzw. Distribution richten sich zudem nach der verfügbaren Hardware und der Anzahl der User, die am Ende gleichzeitig auf den Server zugreifen müssen.

Checkmk kann über seine Agenten relevante Informationen in das Monitoring übertragen. Es ist außerdem ratsam auf die oben erwähnten Plugins für Protokolle wie FTP, SFTP, SMB oder NFS zurückzugreifen. Dies erlaubt zum Beispiel die automatisierte aktive Prüfung gegen vorher abgestimmte Zeitlimits bei Download-Servern. Stehen Daten nach einer gewünschten Zeit nicht bereit, wird ein Alarm gesendet.

Zudem können Sie durch das Monitoring erkennen, welche Daten und Versionen verfügbar sind. Damit stellen Sie sicher, dass es nicht zu ungewollten Veränderungen oder Manipulationen kommt.

Screenshot File-System im Monitoring mit Checkmk

Die einfache Verwaltung über Regeln wappnet Checkmk für die verschiedenen Einsatzzwecke von File-Servern. Beispielsweise kann man Zeitfenster von Backups einplanen, in denen große Datenbewegung zwischen zwei bestimmten Servern nicht zu Alarmen führen oder Checkmk Meldungen sendet, falls genau dies ausbleibt.

Die automatische Agentenverwaltung spart unglaublich viel Zeit und macht weitere Tools zur Paketierung überflüssig.


Überwachung von Mail-Servern

Die E-Mail ist trotz neuer Konkurrenz von B2B-Messaging-Apps wie Slack immer noch das wichtigste Kommunikationsmittel in Unternehmen. Mail-Server sind ein zentrales Element, um Arbeitsabläufe zwischen Kollegen zu koordinieren und Absprachen mit Kunden sowie Dienstleistern zu ermöglichen. Unternehmen sind auf zuverlässigen E-Mail-Verkehr unbedingt angewiesen. Werden Unterlagen zum Beispiel kurz vor wichtigen Terminen verschickt, kann der Ausfall des Mail-Servers sogar den Erfolg von Verhandlungen gefährden.

Die Überwachung von Postfix, qmail, Exim, Microsoft-Exchange und anderen Mail Transfer Agents ist also ein absolutes Muss für IT-Verantwortliche. Neben Verfügbarkeit und Performance geht es um wichtige Details, beispielsweise die Gewährleistung, dass Mails zugestellt wurden und dass sie sicher archiviert sind. Genauso wichtig ist das Monitoring von Server-Diensten wie POP3, IMAP oder SMTP.

Checkmk bietet offizielle Plugins für alle gängigen Mail-Server und Server-Dienste. Damit können Unternehmen dafür sorgen, dass ihre Mail-Server effizient arbeiten, Verschlüsselung und Backups richtig funktionieren und der digitale Schriftverkehr jederzeit gewährleistet ist. Zudem ist Checkmk nicht auf Notifications per E-Mail angewiesen. Auf Wunsch können Sie 24 Stunden am Tag über Slack, SMS, Fax oder über einen anderen Weg über Zwischenfälle informiert werden.

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Analyse und Anpassung von Mail-Servern

Mail-Server und der E-Mail-Verkehr verändern sich. Spätestens seit der Einführung von Office365 verlagern immer mehr Unternehmen ihre Mail-Server in die Cloud. Gleichzeitig gibt es durch die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und andere rechtliche Vorgaben neue Anforderungen an die Speicherungen von persönlichen Informationen. Daher sollten Unternehmen in der Lage sein, die Performance und den Informationsfluss auf ihren Mail-Servern zu prüfen.

Mit den integrierten Graphing- und Reporting-Tools von Checkmk entdecken Sie zuverlässig Anomalien und kritische Events. Zusätzlich können Sie auch die Effekte von Veränderungen nachvollziehen, zum Beispiel, wenn Sie Mail-Server in die Cloud verlagern oder den Mail-Server gewechselt haben. Außerdem haben Sie jederzeit die Validität von Zertifikaten im Auge und erkennen, falls Mail-Verkehr über unverschlüsselte Ports geleitet wird.

Checkmk lässt sich binnen weniger Minuten aufsetzen und erlaubt Ihnen, sämtliche Mail-Applikationen zu überwachen. Sie haben dank übersichtlicher Dashboards alle wichtigen Metriken zur Überwachung Ihrer Mail-Server im Blick und bekommen gezielt Alerts, wenn es etwas zu berichten gibt – und nur dann.

Antworten auf die häufigsten Fragen rund um die Anpassung des Monitorings für verschiedene Server-Arten

Ja, fast alle gängigen Application-Server wie JBoss, Oracle WebLogic, Apache Tomcat oder IBM WebSphere können Sie mit Checkmk umfassend überwachen.

Es stehen eine breite Palette an Agenten für unterschiedlichste Betriebssysteme zur Verfügung. Systeme wie macOS, AIX, Solaris, HP/UX, OpenBSD, FreeBSD, NetBSD, OpenVMS oder OpenWRT unterstützt Checkmk ebenfalls. Außerdem lassen sich Plugins einfach erweitern und anpassen.

Ja , die Checkmk Managed Service Edition eignet sich optimal für IT-Dienstleister und Consultants. Sie bietet erweitertes Instanz- und Kunden-Management, übergreifende Dashboards und strikte Datentrennung. Zudem können Sie sie als White-Label-Lösung nutzen und Checkmk nach Ihren Wünschen optisch anpassen. Zudem sind alle Editionen von Checkmk auf maximale Performance ausgelegt und unterstützen verteiltes Monitoring.

Testen Sie die Checkmk Enterprise Free Edition


Laden Sie noch heute die neueste Version der Checkmk Enterprise Free Edition herunter und erleben Sie sie in Aktion.