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Clement, Development Security Engineer

Clement Beaufils

Wie bist du zu Checkmk gekommen? Was war ausschlaggebend für deine Entscheidung, bei uns anzufangen?

Ich habe schon einige Vorstellungsgespräche und Onboarding-Prozesse erlebt. Ich war wirklich beeindruckt davon, wie reibungslos und gut organisiert alles ablief; es gab kein „Corporate Fluff“ (Unternehmens Geplänkel).

Die Kombination aus einer Remote-Rolle in einem internationalen Umfeld machte die Entscheidung leicht, und die Möglichkeit, für Events nach München zu reisen, um alle zu sehen, ist ein riesiges Plus.

Was müssen ein Softwareprodukt und das dahinterstehende Unternehmen bieten, damit du auch nach mehreren Jahren noch von ihnen überzeugt bist?

Für mich sollte es eine effiziente Kommunikation, Vertrauen und das Gefühl geben, dass man etwas wirklich bewirkt.

Checkmk hat eine Kultur, die es mir erlaubt, ich selbst zu sein, und die Raum für unterschiedliche Arbeitsstile und Vielfalt lässt. Dies führte schließlich zu meiner ADHS-Diagnose und veranlasste mich dazu, meine Arbeitsweise auf eine Art anzupassen, die ich zuvor nicht ausprobiert hatte – was sich sowohl auf mein berufliches als auch auf mein privates Leben positiv ausgewirkt hat. Ich habe das Gefühl, hierher zu gehören und mich wirklich weiterentwickeln zu können.

Was macht deiner Meinung nach Checkmk oder dein Team im Speziellen so besonders?

Die „No Bullshit“-Policy und ein ehrliches, relativ horizontales Umfeld, in dem jede Stimme gehört wird. Man fühlt sich geschätzt und eingebunden, was sehr motivierend ist.
Ich fühle mich oft glücklich und erfüllt von Demut, mit so talentierten Menschen zusammenarbeiten zu dürfen.

Einer unserer Entwickler hat unsere gute Work-Life-Balance hervorgehoben. Was bedeutet eine gesunde Balance für dich und wie erreichst du sie?

Da ich von Frankreich aus remote arbeite, ist mir Flexibilität wichtig. Ich kann stressfrei ins Fitnessstudio gehen, mich um Erziehungsaufgaben kümmern oder Arzttermine wahrnehmen. Wenn jemand einen schlechten Tag hat, kann er seine Arbeitszeiten anpassen. Ich nutze das manchmal aus, indem ich donnerstags abends mit meiner Familie verreise, am Freitag von unserem Zielort aus remote arbeite und dort direkt nach Feierabend ins Wochenende starte. Das macht das Leben viel einfacher und weniger anstrengend.

Welche Entwicklungstools nutzt du am liebsten und warum sind sie für deine tägliche Arbeit unerlässlich?

Auf der Infrastrukturseite verlasse ich mich auf Gerrit, Jenkins, Terraform und Ansible, um unsere Umgebung bereitzustellen. Für den Betrieb und Untersuchungen nutze ich meistens Python-Skripte, und Neovim ist die IDE meiner Wahl. Ich habe mich in letzter Zeit mit Claude Code beschäftigt, um mich bei komplexen Aufgaben unterstützen zu lassen und Routinen zu automatisieren, damit ich mich auf das Wesentliche konzentrieren kann.

Kannst du den typischen Lebenszyklus bei der Arbeit an einem neuen Software-Feature innerhalb eines Teams beschreiben?

Mein Schwerpunkt liegt auf dem Aufbau und Betrieb der Infrastruktur eines SIEM (Security Information Event Management), während ich es gleichzeitig für Sicherheitserkennungen und -untersuchungen nutze. Ich bin nicht direkt am kundenseitigen Code beteiligt.

Innerhalb des Development Security Teams arbeiten wir in Zwei-Wochen-Sprints und nutzen eine Hybridform aus Scrum (Struktur) und Kanban (Fluss), manchmal auch Scrumban genannt. Aufgaben mit absoluter Priorität befinden sich in unseren Sprints, während „Stretch Goals“ (Zusatzziele) auf einer sekundären Liste stehen, die wir angehen können, wenn wir Zeit haben. Diese Struktur ermöglicht es uns, mit den Entwicklungssprints synchron zu bleiben und gleichzeitig reaktionsfähig zu sein, um ungeplante Aufgaben wie neue Sicherheitslücken oder dringende Sicherheitsanfragen zu bewältigen.

Wie unterstützt Checkmk ein Security-Mindset bei Entwicklern?

Sicherheit ist hier kein Blockadefaktor. Den Entwicklern ist es wirklich wichtig, wenn wir sie bitten, Sicherheitsmaßnahmen umzusetzen. Das habe ich in früheren Positionen nicht oft erlebt. Wir haben auch Initiativen wie interne CTFs (Capture the Flag), bei denen Entwickler Sicherheitsherausforderungen lösen, indem sie Schwachstellen auf einer dedizierten Plattform ausnutzen. Das ist eine tolle Möglichkeit für sie, durch Praxis zu lernen und den Reflex zu entwickeln, wie ein Angreifer zu denken – was beim Bau neuer Features unerlässlich ist.

Wie stellst du die Qualität und Skalierbarkeit deines Codes sicher?

Qualität ist eine Teamleistung. Wir haben feste Zeitfenster für Pair-Programming in unseren Kalendern, um ein neues Problem gemeinsam anzugehen, intensiv über eine Lösung nachzudenken oder eine zweite Meinung einzuholen – sei es, um Hilfe zu bekommen oder eine Codeänderung zu überprüfen. Für die Skalierbarkeit stimmen wir uns täglich ab und melden dem CTO alle zwei Wochen unseren Fortschritt und unsere Arbeitslasttrends. Dieser regelmäßige Check hilft uns, uns anzupassen, während das Unternehmen wächst.

Was schätzt du an der Zusammenarbeit mit anderen Feature-Teams und Entwicklern am meisten?

Ich liebe den internationalen Aspekt. Die Arbeit mit Kollegen auf der ganzen Welt mit unterschiedlichen Arbeitsstilen und Kulturen. Wenn ich mit ihnen zusammenarbeite, versuche ich, ihre spezifischen Herausforderungen zu verstehen, und es ist eine Gelegenheit, verschiedene Aspekte unserer Produkte zu sehen.

Erinnerst du dich an ein besonders interessantes, aufregendes oder schönes Erlebnis bei Checkmk? Wenn ja, kannst du uns davon erzählen?

Die Checkmk-Konferenz. Nach jahrelanger Tätigkeit als Berater war es etwas ganz Besonderes, Nutzer aus der ganzen Welt zu sehen und Menschen zu treffen, die das Produkt nutzen, das ich zu schützen helfe. Das hat unsere Arbeit greifbar und wertgeschätzt gemacht.