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Logan, Software Developer

Logan Connolly

Du bist seit August 2024 bei Checkmk tätig. Was müssen ein Softwareprodukt und das Unternehmen dahinter bieten, damit du auch nach mehreren Jahren noch von ihnen überzeugt bist?

Für mich ist es Transparenz. Ich finde, Checkmk hat hier eine wirklich gute Erfolgsbilanz. Da gibt es natürlich die externe Transparenz, also Open Source und das aktive Forum, aber auch intern haben wir regelmäßige „All Hands“-Meetings, in denen die Ausrichtung des Unternehmens offen diskutiert wird.

Was macht deiner Meinung nach Checkmk oder dein Team im Speziellen so besonders?

Ich arbeite in einem kunden- bzw. produktnahen Team, daher scheuen wir kein Feedback (ob erbeten oder unerbeten). Dieser Aspekt des Jobs begeistert mich jedoch, da ich an Themen arbeiten kann, die für unsere Nutzer sichtbar sind. Was bei Checkmk vielleicht einzigartig ist: Unsere Nutzer sind oft versierter und geschickter im Umgang mit der Software als ich. Ich lerne also immer etwas Neues von ihnen; das macht die Arbeit an Support-Tickets wirklich unterhaltsam.

Außerdem arbeite ich an der Seite von Kollegen, deren Stärken und Schwächen sich oft stark von meinen unterscheiden. Wenn ich also etwas nicht herausfinde, weiß ich, dass jemand anderes einspringen kann. Wie der Wu-Tang Clan „formieren wir uns wie Voltron“, aber es spielt keine Rolle, wer an der Spitze steht.

Einer unserer Entwickler hat unsere gute Work-Life-Balance hervorgehoben. Was bedeutet eine gesunde Balance für dich und wie erreichst du sie?

In unserem Team gibt es viel Vertrauen. Das Leben jedes Einzelnen ist anders, daher gibt es oft sehr unterschiedliche Bedürfnisse. Wir vertrauen darauf, dass die anderen ihre Arbeit erledigen, wenn sie können. Am Ende konzentrieren wir uns hauptsächlich auf das Ergebnis der Arbeit und nicht darauf, wie und wann sie erledigt wird.

Welche Entwicklungstools nutzt du am liebsten und warum sind sie für deine tägliche Arbeit unverzichtbar?

Wir haben viel Freiheit bei der Auswahl unserer Tools. Mein Lieblings-Setup ist ein 32-Zoll-Monitor mit einem Terminal auf der einen und einem Browser auf der anderen Seite.

Im Terminal nutze ich tmux, um Sessions für die verschiedenen Projekte auszuführen, an denen ich arbeite. In diesen Sessions versuche ich, es einfach zu halten. Ich verwende neovim zum Editieren, bash zur Automatisierung gewohnter Workflows sowie praktische TUI-Programme wie lazygit.

Kannst du den typischen Lebenszyklus beschreiben, wenn ihr im Team an einem neuen Software-Feature arbeitet?

Ein Feature entsteht gewöhnlich aus einer Anfrage unserer Nutzer. Unser Produktteam organisiert, priorisiert und gruppiert diese Anfragen dann in Form einer Initiative.

Das Ziel einer Initiative ist es, Menschen aus verschiedenen Disziplinen zusammenzubringen, um ein Problem bestmöglich zu lösen. Das besteht normalerweise aus einem Product Owner, der sich auf das Endziel konzentriert, einem Technical Owner, der sicherstellt, dass es machbar ist, einem UX-Experten, der dafür sorgt, dass es auch wirklich nützlich ist, und schließlich den Entwicklern, die die Software schreiben.​​​​​​​

Was schätzt du an der Zusammenarbeit mit anderen Feature-Teams und Entwicklern am meisten?

Ganz klar die Breite des Wissens und der Expertise bei Checkmk. Jeder hat ein oder zwei Fähigkeiten, in denen er ein echter Experte ist. Was noch hinzukommt: Alle sind immer bereit, dieses Wissen mit mir zu teilen. Seit ich angefangen habe, habe ich noch niemanden getroffen, der nicht bereit gewesen wäre, sich Zeit zu nehmen, um zu helfen und sein Wissen zu teilen.

Erinnerst du dich an ein besonders interessantes, aufregendes oder schönes Erlebnis bei Checkmk? Wenn ja, kannst du uns davon erzählen?

Als ich angefangen habe, bin ich einem Buchclub beigetreten, in dem wir uns jeden Mittwoch getroffen haben, um ein Kapitel aus einem Fachbuch zu besprechen. Die Bücher sind natürlich klasse, aber die Diskussionen schätze ich noch mehr. Normalerweise arbeiten die Mitglieder in verschiedenen Teams, sodass ich Einblicke bekomme, was überall bei Checkmk passiert.

Der Senior Developer, der ihn ins Leben gerufen hat, fand es wichtig, dass der Buchclub weiterlebt, selbst wenn er ihn nicht mehr organisieren kann. Um das zu lösen, hat er einen Leitfaden geschrieben, der detailliert erklärt, wie man ihn führt.

Schließlich trat genau diese Situation ein und ich habe die Organisation übernommen. Drei Bücher später habe ich beschlossen, den Stafettenstab an den nächsten Organisator weiterzugeben, der ihn dann wiederum weiterreicht. Es ist schön, dass der Buchclub größer ist als eine einzelne Person, und ich hoffe, dass er noch viele Runden bestehen bleibt.