Madlen Scholder
Du hast kürzlich dein 4-jähriges Jubiläum bei Checkmk gefeiert und warst davor sogar über 6 Jahre bei deinem vorherigen Arbeitgeber. Du scheinst ein sehr loyaler Mensch zu sein – was macht Checkmk für dich zu einem Ort, an dem du dich langfristig wohl fühlst?
Vielen Dank! Ja, Loyalität ist mir wichtig und ich glaube sie entsteht vor allem dort, wo die Basis dafür gegeben ist. Für mich machen vor allem folgende Dinge den Unterschied: das gegenseitige Vertrauen, das tolle Team, die Möglichkeit mich weiterzuentwickeln und eine offene Unternehmenskultur und Management, in der man sich ehrlich geschätzt und einfach wohlfühlt. Auch nach vier Jahren gibt es hier immer wieder spannende Projekte und neue Herausforderungen. Ich fühle mich hier einfach am richtigen Platz und freue mich darauf, auch in Zukunft gemeinsam viel zu bewegen.“
Letztes Jahr bist du intern vom ‚Sales Enablement & Support‘ in die Rolle als ‚Sales Operations Specialist‘ gewechselt. Wie hat sich dein Arbeitsalltag durch diesen Schritt verändert und welche neuen Aufgaben machen dir dabei am meisten Spaß?
Der Wechsel war für mich eine tolle Weiterentwicklung! Vorher lag mein Schwerpunkt ja im Renewal Management – eine super wichtige Aufgabe, weil da der direkte Kundenkontakt und die Pflege unserer Bestandskunden im Fokus stehen. Das hat mir sehr viel Spaß gemacht und mir ein tiefes Verständnis dafür gegeben, was unsere Kunden und das Vertriebsteam im Alltag wirklich brauchen.
Als Sales Operations Specialist gehe ich jetzt quasi einen Schritt weiter: Ich nutze diese Erfahrungen, um mich mehr auf die Prozesse, Systeme und Hintergründe zu konzentrieren. Mein Alltag ist dadurch noch ein Stück vielfältiger, strategischer und datengetriebener geworden.
Besonders spannend finde ich, Prozesse zu optimieren und gemeinsam mit verschiedenen Teams Lösungen zu entwickeln, die den Vertrieb effizienter machen. Ich mag es, wenn man nicht nur Herausforderungen erkennt, sondern auch direkt daran arbeiten kann, sie nachhaltig zu verbessern. Das Schönste ist für mich, wenn aus einer Idee oder einem neuen Workflow am Ende ein echter Mehrwert entsteht – sei es durch optimierte Prozesse, Verbesserungen in Odoo oder eine verständliche Dokumentation, die den Arbeitsalltag für alle ein Stück einfacher macht.
Als Sales Operations Specialist bist du ein wichtiges Bindeglied und hältst dem Vertriebsteam im Hintergrund den Rücken frei. Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei dir aus und auf welche Tools oder Prozesse könntest du dabei auf keinen Fall verzichten?
Einen klassischen Arbeitstag gibt es bei mir eigentlich gar nicht – und genau das macht die Rolle so spannend. Mal arbeite ich an neuen Prozessen oder optimiere bestehende Abläufe, mal setze ich diese in unseren Systemen um und dokumentiere sie anschließend in Confluence. Außerdem optimiere ich Workflows in Odoo, unterstütze Kolleg:innen bei Fragen zu unseren Systemen und arbeite an kleineren oder größeren Projekten. Dazu kommen regelmäßige Abstimmungen mit verschiedenen Teams.
Auf Confluence könnte ich auf keinen Fall verzichten. Dort dokumentieren wir unsere Prozesse und schaffen eine zentrale Wissensbasis, auf die alle zugreifen können. Genauso wichtig ist Odoo als zentrales CRM für das Sales Team. In Jira behalte ich den Überblick über Projekte, Aufgaben und den jeweiligen Fortschritt. Zusammen mit dem regelmäßigen Austausch über Slack sorgen diese Tools dafür, dass alles reibungslos läuft.
Du bringst mittlerweile über 10 Jahre Erfahrung im Vertriebsinnendienst und Operations-Bereich mit. Wenn du auf deine Anfangszeit zurückblickst: Wie hat sich die Art und Weise, wie Sales-Teams im Hintergrund unterstützt werden, im Laufe der Zeit verändert?
Da hat sich tatsächlich einiges verändert. Als ich damals mit Vertriebsinnendienst angefangen habe, lag der Fokus vor allem auf der operativen Unterstützung – viele Aufgaben waren noch sehr administrativ und vor allem auch manuell. Man hat Unterlagen sortiert, Verträge im CRM eingetippt und viel ‘Feuerwehr gespielt’.
Heute ist alles, vor allem im Sales Operations, deutlich daten- und prozessorientierter. Man kann effizienter arbeiten und den Vertrieb gezielter unterstützen, vor allem auch bei verschiedenen Kampagnen. Die Rolle von Sales Operations ist dadurch auch strategischer geworden: Es geht nicht mehr nur darum, den Vertrieb im Tagesgeschäft zu unterstützen, sondern Prozesse aktiv mitzugestalten, zu optimieren und die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen und diese zu dokumentieren, damit sich das Vertriebsteam auf seine Kund:innen konzentrieren kann.
Nur eine Sache ist für mich konstant geblieben und wird es immer bleiben: Erfolgreiche Zusammenarbeit lebt von guter Kommunikation und gegenseitigem Verständnis und Vertrauen. Moderne Tools und optimierte Prozesse sind wichtige Unterstützer, ihren größten Mehrwert entfalten sie aber erst, wenn sie sich an den Bedürfnissen der Menschen orientieren. Genau diese Verbindung aus effizienten Prozessen und einem starken Miteinander macht für mich ein erfolgreiches Sales Team aus.
Auf LinkedIn interessierst du dich sehr für Persönlichkeiten wie Mel Robbins oder Gary Vaynerchuk, die stark für Motivation, Eigenverantwortung und persönliches Wachstum stehen. Gibt es ein bestimmtes Mindset oder einen Ratschlag von ihnen, den du in deinem Arbeitsalltag gerne anwendest?
Ja, absolut! Was ich an Persönlichkeiten wie Mel Robbins oder Gary Vaynerchuk spannend finde, ist vor allem der Fokus auf Eigenverantwortung, Weiterentwicklung und den Umgang mit Herausforderungen.
Mel Robbins bringt mit ihrer ‚Let Them Theory‘ etwas auf den Punkt, das im Arbeitsalltag (und auch im Privatleben) unglaublich wertvoll ist: den Fokus auf das zu lenken, was man selbst aktiv beeinflussen kann, und gelassen zu bleiben bei Dingen, die außerhalb der eigenen Kontrolle liegen. Wenn im Alltag spontane Dynamiken oder kurzfristige Anfragen entstehen, lasse ich mich davon nicht stressen. Ich bleibe ruhig und konzentriere mich voll darauf, lösungsorientiert zu unterstützen.
Von Gary Vaynerchuk nehme ich vor allem den menschlichen Aspekt mit: Erfolg entsteht nicht nur durch gute Prozesse und Ergebnisse, sondern auch durch Verständnis füreinander. Gerade wenn man Teams unterstützt, ist es wichtig, die Perspektive der anderen zu verstehen, zuzuhören und gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Hinter jeder Anfrage stehen schließlich Menschen mit unterschiedlichen Prioritäten und Herausforderungen.
Wenn ich daraus einen Ratschlag formulieren müsste, wäre es eine einfache Metapher: Man kann Wellen (im Arbeitsalltag) nicht stoppen, aber man kann lernen, auf ihnen zu surfen und natürlich auch entscheiden, auf welcher man surft ;).
Außerdem kann man dieses Mindset sowohl fachlich als auch persönlich anwenden.
Wenn du nach einer intensiven Woche voller Sales-Prozesse, Datenpflege und Team-Support am Freitag den Laptop zuklappst – wie startest du am liebsten in dein Wochenende, um wieder neue Energie zu tanken?
Freitags, sobald der Laptop zu ist, geht als Erstes sofort die Musik an…ohne Musik geht bei mir gar nichts. Das ist mein direkter Schalter für den Feierabend.
Ich nutze das Wochenende bewusst, um gedanklich komplett abzuschalten, die eigene Batterie aufzuladen und mich mit schönen Dingen und positiven Menschen zu umgeben.
Wenn das Wetter passt, versuche ich, möglichst viel draußen zu sein und mich zu bewegen. Ich lese total gerne und habe vor Kurzem noch ein neues Hobby für mich entdeckt: Perlenarmbänder selbst zu machen. Das ist irgendwie total meditativ.
Außerdem koche ich unheimlich gerne und oft, meistens mit Musik oder einem True-Crime-Podcast im Hintergrund, gehe aber mindestens genauso gerne ins Restaurant. Am schönsten ist es für mich, wenn gute Gesellschaft dazukommt und man stundenlang zusammensitzt, lacht und inspirierende Gespräche führt.
Genau diese Mischung aus Bewegung, Ruhe, Kreativität und Zeit mit den Menschen, die mir wichtig sind, gibt mir neue Energie und sorgt dafür, dass ich montags wieder mit einem klaren Kopf und frischer Motivation starten kann.
Wie hat deine Reise bei Checkmk begonnen? Was hat dich dazu bewogen, bei Checkmk anzufangen?
Meine Reise bei Checkmk hat tatsächlich mit einer LinkedIn-Nachricht begonnen. Ich wurde von Max angeschrieben, der zu dem Zeitpunkt noch bei einem Personaldienstleister tätig war und ganz kurz nach mir ja selbst fest bei Checkmk angefangen hat.
Normalerweise reagiere ich auf Recruiter-Nachrichten selten bis gar nicht. Aber in dem Moment hat einfach alles gepasst: Das Timing war richtig, die Nachricht war unglaublich sympathisch und ich war offen für eine neue Herausforderung und den nächsten Schritt in meiner beruflichen Entwicklung. Also dachte ich mir: Warum eigentlich nicht?
Was mich dann aber letztlich vollkommen überzeugt hat, war der gesamte Prozess danach:
Von der ersten Kommunikation über das Erstgespräch bis hin zum Interview mit Vroni und Richard hat es sich einfach vom ersten Moment an richtig angefühlt. Das ist manchmal schwer in Worte zu fassen, aber man hat sofort gespürt, wie viel Wert hier auf Zusammenarbeit, Vertrauen und ein echtes Miteinander gelegt wird.
Gleichzeitig fand ich die Kombination aus einem spannenden Softwareunternehmen, einem wachsenden Umfeld und einer trotzdem sehr bodenständigen Unternehmenskultur unglaublich attraktiv.
Die Entscheidung habe ich bis heute kein einziges Mal bereut.
Was macht Checkmk – oder speziell dein Team – besonders?
Was Checkmk und auch das Team, in dem ich bin, so besonders macht, sind für mich vor allem zwei Dinge: die Menschen und die Führungskultur.
Natürlich ist Checkmk als Unternehmen spannend – wir haben ein tolles Produkt, bewegen uns in einem dynamischen Technologieumfeld und wachsen stetig. Was ich aber besonders schätze, ist, dass wir trotz dieses Wachstums sehr bodenständig geblieben sind und Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung wirklich gelebt werden.
Auf Teamebene merkt man das jeden Tag. Wir verstehen uns nicht nur fachlich gut, sondern auch persönlich. Man kann offen miteinander sprechen, sich aufeinander verlassen und gemeinsam Lösungen entwickeln.
Ein noch größerer Faktor für meine Entwicklung ist aber meine Chefin Vroni. Unsere Zusammenarbeit basiert auf sehr viel Vertrauen und gegenseitigem Respekt. Ich kann eigenverantwortlich arbeiten und eigene Themen vorantreiben, gleichzeitig weiß ich aber, dass ich immer Unterstützung bekomme, wenn ich sie brauche. Ich finde es sehr wertvoll, dass Ownership hier nicht nur erwartet, sondern auch gefördert wird. Man wird gefordert, bekommt aber gleichzeitig den Raum, sich weiterzuentwickeln.
Mit meinem Start bei Checkmk hatte ich ja im Renewal Team angefangen, und Vroni hat erkannt, dass meine Stärken auch sehr gut in den Bereich Sales Operations passen. Dass sie mir diesen Schritt zugetraut und mich dabei unterstützt hat, bedeutet mir sehr viel. Diese Entwicklung war für mich unglaublich spannend und hat mir ermöglicht, meine Stärken wie meine Prozessorientierung, mein strukturiertes Arbeiten und meine Rolle als Bindeglied zwischen Teams weiter auszubauen.
Diese Haltung erlebe ich genauso auch in der Zusammenarbeit mit Richard. Es geht nicht nur darum, Ziele zu erreichen, sondern Menschen zu vertrauen, sie in ihrer Entwicklung zu unterstützen und gemeinsam Erfolge zu schaffen.
Für mich ist es genau diese Kombination aus einem starken Team, Vertrauen, Eigenverantwortung und Menschen, die Potenzial erkennen und fördern, die Checkmk zu einem ganz besonderen Arbeitsplatz macht.