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Moritz, Team Lead Software Development

Moritz Kirschner

Du bist nun schon seit Februar 2024 bei uns und wurdest zu Beginn 2026 vom Software Developer zum Team Lead befördert. Erstmal Glückwunsch dazu! Wie hast du diesen Übergang erlebt und was ist für dich die größte Umstellung in deinem täglichen Arbeitsalltag?

Der Übergang hat sich sehr natürlich angefühlt. Alles war gut vorbereitet und ich konnte als Interim Team Lead schon einige Monate lang Erfahrung sammeln. Für den eigentlichen Wechsel habe ich dann parallel eine Schulung besucht. Ich bin sehr zufrieden und die neue Rolle in diesem Team macht mir viel Spaß! 

Die größte Umstellung ist sicherlich die Perspektive: Man betrachtet Probleme von einer neuen Seite und entwickelt einen geschärften Blick für potenzielle Hürden in der Zukunft.

Du hast sowohl deinen Bachelor als auch deinen Master in Physik an der Uni Heidelberg gemacht, bist aber tief in die Softwareentwicklung eingetaucht. Wie hilft dir die analytische und problemlösungsorientierte Denkweise aus der Physik heute beim Programmieren und Führen eines Tech-Teams?

Mein Studium hat mich immer wieder dazu gezwungen, mich in kürzester Zeit in verschiedene Themenbereiche einzuarbeiten. Von dieser Erfahrung werde ich wohl mein Leben lang profitieren. Ich habe keine Scheu davor, Dinge zunächst nicht zu verstehen, da ich weiß, worauf ich achten muss, um schnell auf ein gutes Arbeitstempo zu kommen.

Vor einigen Jahren warst du als Dozent tätig und hast Studenten in die Informatik eingeführt. Nutzt du diese didaktischen Fähigkeiten heute noch, wenn es beispielsweise darum geht, dein eigenes Team zu mentoren oder komplexe technische Sachverhalte zu erklären?

Meine größte Erkenntnis aus meiner Zeit als Dozent ist, dass man immer ein Auge darauf haben sollte, ob sich jemand in einer Diskussion abgehängt fühlt. Am Ende hat jeder wertvollen Input zu bieten. Man muss den Raum schaffen, in dem sich alle wohl dabei fühlen, sich einzubringen, sobald sie das möchten.

Mit einem starken Hintergrund in Python, TypeScript und C++ bringst du viel technische Expertise mit. Wie schaffst du in deiner neuen Position als Team Lead die Balance zwischen dem eigenen Coden und den strategischen sowie organisatorischen Führungsaufgaben?

Der Anteil an aktivem Coding im Alltag ist sicher etwas zurückgegangen, seit ich in einer neuen Rolle bin. Nichtsdestotrotz übernehme ich nach wie vor einen Teil der technischen Aufgaben im Team. Außerdem versuchen wir, immer Raum für intrinsisch motivierte Projekte zu lassen, das genieße ich sehr. Ganz werde ich die Tastatur wohl nie aus der Hand geben.

Welche spannenden technischen Herausforderungen stehen für dich und dein Team bei Checkmk aktuell an und worauf legst du bei der Architektur und Qualität eurer Software den größten Wert?

In unserem Team steckt noch viel DNA aus der Zeit als Plattform-Team. Wir legen weiterhin großen Wert darauf, für alle UI-Teams die passenden Tools bereitzustellen, und arbeiten dieses Jahr intensiv daran, Technical Debt in diesem Bereich abzubauen. Für mich sind Interfaces das A und O in der Softwareentwicklung. Egal ob groß oder klein, für Kunden oder interne Tools: Jedes System muss klar kommunizieren, was passiert. Nur so kann aus vielen kleinen Teilen ein großes Ganzes entstehen, ohne in komplexem Spaghetticode zu enden.

Wenn du nach einem intensiven Tag voller Code-Reviews, Architektur-Meetings und Team-Abstimmungen den Laptop zuklappst – wie machst du den Kopf am liebsten wieder frei und schaltest vom IT-Alltag ab?

Wirklich frei wird mein Kopf meistens im Schwimmbad, wenn ich meine Bahnen drehe, um komplett abzuschalten. Aber um ehrlich zu sein: In meiner Freizeit entwickle ich am liebsten meine eigene Videospiel-Engine weiter :)

Wie hat deine Reise bei Checkmk begonnen? Was hat dich dazu bewegt, bei Checkmk anzufangen?

Ich bin relativ unspektakulär über LinkedIn auf Checkmk aufmerksam geworden. Ich war dann aber sehr schnell vom Produkt, dem Remote-Work-Konzept und der Open-Source-Kultur überzeugt.

Was macht Checkmk – oder speziell dein Team – besonders?

Unser Team ist ein bunter Haufen, in dem jede:r Einzelne seine/Ihre wertvolle Perspektive einbringt. Von praxisnah bis detailverliebt, von nutzer- bis implementierungsfokussiert: ich glaube, es gibt wenig Projekte, die man uns nicht zu schmeißen könnte. Diese Vielseitigkeit genieße ich sehr.