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Stefan, Strategic Finance Project Manager

Stefan Häuser

Du bist nun seit rund eineinhalb Jahren als Strategic Finance Projects Manager bei uns an Bord. Nach deinen Stationen in der Wirtschaftsprüfung bei KPMG, in der Beratung und als Head of Finance bei finway: Was hat dich an der strategischen Rolle bei Checkmk am meisten gereizt?

Der klare Fokus auf die Weiterentwicklung von Checkmk und Verbesserung der Aufbau- und Ablauforganisation. In meiner Rolle arbeite ich hauptsächlich wieder projektbezogen und unterstütze unser Management bei der Umsetzung der OKR. Meine Projekte sind dabei unglaublich vielfältig, sodass ich mich ständig mit neuen Themen auseinandersetzen darf. Das ist etwas, was ich bereits in meiner Zeit in der Wirtschaftsprüfung und Beratung sehr gerne mochte.

Der Titel ‚Strategic Finance Projects Manager‘ klingt nach spannenden, bereichsübergreifenden Themen. Wie sieht dein typischer Arbeitsalltag aus und an welchen großen Projekten arbeitest du aktuell am liebsten?

Mein Arbeitsalltag unterscheidet sich stark je nach Projekt. Aktuell unterstütze ich unser Operations-Team bei der Einführung einer neuen CRM-Solution im Projektmanagement. Da bestimmen - insbesondere in der aktuellen Phase des Projektes - viele Workshops zur Prozessgestaltung und Termine zur Koordination der internen & externen Stakeholder meinen Arbeitsalltag.

Parallel überarbeite ich unser Financial Model für die Budget-Planung 2027. Das ist dann immer wieder eine willkommene Abwechslung zwischen den Terminen aus dem CRM-Projekt. 
Ich glaube, mein liebstes Projekt aus den letzten Monaten ist die Automatisierung unserer Reportings. Unter Hilfe von KI ziehe ich unser altes Excel-Reporting in ein nahezu vollautomatisiertes BigQuery Set-Up in die Google Cloud um.

Du bringst wertvolle Erfahrungen aus dem Audit- und Restrukturierungsbereich sowie aus der Unternehmensberatung mit. Wie hilft dir dieser extrem analytische Hintergrund heute dabei, strategische Finanzprojekte für ein wachsendes Softwareunternehmen wie Checkmk zu steuern?

Ich hatte dadurch das Glück eine recht ganzheitliche Finanzausbildung mitzubekommen. Im Audit habe ich mich tief mit Accounting- & Prozessfragestellungen auseinandergesetzt, wohingegen in der Restrukturierung eher Finanzplanung und Kundenworkshops im Vordergrund standen.

Beides brauche ich auch heute bei Checkmk. Beispielsweise führen wir auch gerade im CRM-Projekt Prozessworkshops durch, um den idealen Prozess im neuen Tool festzulegen. Da profitiere ich schon sehr von meiner Beratungs- und Audit-Erfahrung. Beim Überarbeiten unseres Reportings, oder des Budget-Models kommt mir mein Planungswissen aus der Restrukturierungsberatung schon sehr gelegen.

Du hast an der TU München ‚Management & Technology‘ studiert – sogar mit einem Schwerpunkt in Chemie. Wie wichtig ist es für dich als Finanzexperte heute, auch ein gutes technisches Verständnis für unser IT-Monitoring-Produkt zu haben, um die richtigen wirtschaftlichen Entscheidungen zu treffen?

Im Vergleich zu anderen Themen eher sekundär. Natürlich hilft ein grundsätzliches Verständnis, jedoch ist es für meine Arbeit sehr viel wichtiger, unsere internen Prozesse im Detail zu verstehen. Um aus einer Zahl die richtige Schlussfolgerung zu ziehen, ist es unerlässlich zu verstehen, welche operativen Schritte eigentlich hinter dieser Zahl stehen. Daher brauche ich schon ein relativ gutes Verständnis dafür, wie unsere internen Prozesse sind. 

In deiner vorherigen Station bei finway hast du als Head of Finance viel Verantwortung getragen. Welche agilen Denkweisen oder ‚Best Practices‘ aus dieser Zeit konntest du bei uns im Finance-Team von Checkmk besonders gut einbringen?

Bei finway habe ich in einem deutlich kleineren Team und jüngeren Unternehmen gearbeitet. Qua der knappen Ressourcen habe ich dort in einer hoch-automatisierten Prozesslandschaft gearbeitet. Diesen Gedanken versuche ich auch in all meinen Projekten bei Checkmk mit zu integrieren.

Wenn du dich mal nicht mit strategischen Finanzmodellen, Prozessoptimierungen oder großen Excel-Tabellen beschäftigst: Wie verbringst du in und um München am liebsten deinen Feierabend, um den Kopf wieder richtig freizubekommen?

Sport ist schon immer ein großer Teil meines Lebens, wobei ich da immer wieder gerne neues ausprobiere. Aktuell gehe ich viel ins Gym und schwimmen. Ich bin aber auch ein sehr sozialer Mensch, sodass mir viel Zeit mit einen Freund’innen sehr wichtig ist. Gemeinsam machen wir dann alles möglich - von Kurztrips, über Barabende bis hin zu Kunstausstellungen.

Wie hat deine Reise bei Checkmk begonnen? Was hat dich dazu bewogen, bei Checkmk anzufangen?

Ich wollte explizit raus aus einer Management-Rolle wieder hinein in eine gestaltende Individual Contributor Rolle. Genau das habe ich bei Checkmk gefunden. Ich glaube, dass ich hier meine Stärken im Analysieren, Hinterfragen und Optimieren voll ausspielen kann.

Gleichzeitig ist mir das Team extrem wichtig. In meiner Rolle arbeite ich viel mit David zusammen. Ich hatte bereits in den Vorstellungsgesprächen das Gefühl, dass wir gut miteinander harmonieren und das hat sich bis heute voll bestätigt.​​​​​​​

Was macht Checkmk – oder speziell dein Team – besonders?

Ein absoluter Fokus auf Ergebnisse und ein hohes Maß an Eigenverantwortung. Am Ende zählt der erfolgreiche Abschluss meiner Projekte. Wann, wo und wie ich dieses Ziel erreiche, bleibt zu großen Teilen mir überlassen. Das gibt mir eine unglaubliche Flexibilität in der Gestaltung meiner Arbeit und Arbeitsweise und das weiß ich sehr zu schätzen.

Wenn ich Mittags zum Sport gehen möchte, kann ich das problemlos machen. Auch ob ich aus unserem Büro, dem Co-Working Space in Berlin, oder von zuhause aus arbeite, bleibt mir überlassen.