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Checkmk 2.5 vereint Infrastruktur-Monitoring und Observability für beschleunigte Fehlerbehebung in hybriden IT-Stacks

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München, 28. April 2026 – Checkmk,ein führender Anbieter für hybrides IT-Monitoring und Observability,führt mit Version 2.5 Infrastruktur-Monitoring und Application Observability in einer gemeinsamen Plattform zusammen und schafft so eine einheitliche Sicht auf System- und Anwendungsleistung. Metriken aus beiden Ebenen lassen sich in einer zentralen Oberfläche analysieren, sodass IT-Teams Abhängigkeiten über den gesamten IT-Stack – von Legacy-Systemen bis zu Microservices – direkt erkennen und Probleme schneller beheben können.

Darüber hinaus erweitert Version 2.5 die Plattform um weitere Funktionen, mit denen IT-Teams den Betriebsaufwand senken und rascher auf Vorfälle reagieren können. So integriert Checkmk mit Checkmk Relay ein leichtgewichtiges, wartungsfreies Monitoring für entfernte Netzwerke und ergänzt Checkmk Cloud um eine KI-gestützte Alarmanalyse.

Anwendungen laufen heute verteilt über On-Premises-Systeme, Cloud-Plattformen und containerisierte Umgebungen. Das führt zu blinden Flecken und zusätzlichem Aufwand durch den Einsatz mehrerer spezialisierter Monitoring-Tools. Deshalb haben wir Checkmk zu einer integrierten Observability-Plattform weiterentwickelt, die vollständigen Kontext über Anwendungen und Infrastruktur liefert. IT-Teams können Probleme ohne Toolwechsel lokalisieren und beheben – das reduziert die MTTR und senkt die Gesamtbetriebskosten.

Application Observability mit OpenTelemetry

Screenshot eines Checkmk-Dashboards mit OpenTelemetry- und Infrastrukturdaten.

Mit Version 2.5 erweitert Checkmk die Sichtbarkeit auf geschäftskritische Anwendungen in dynamischen und verteilten IT-Umgebungen. IT-Administratoren und Site Reliability Engineers erhalten einen Echtzeit-Überblick über Anwendungen und die zugrunde liegende Infrastruktur. Performance-Probleme lassen sich dadurch schneller eingrenzen und präzise lokalisieren – für eine stabile und leistungsfähige Anwendungslandschaft. 

Die Plattform sammelt Anwendungsmetriken über OpenTelemetry (OTLP) oder Prometheus und verknüpft sie automatisch mit den jeweiligen Infrastruktur-Hosts – ohne zusätzliche Middleware. Ein ClickHouse-Backend erlaubt die nahezu Echtzeit-Auswertung selbst hochkardinaler Metriken. Performance-Probleme, wie steigende Antwortzeiten, lassen sich so direkt in Bezug zu Infrastruktur-Metriken setzen. Ob CPU- oder I/O-Engpässe auf Host-, Storage- oder Netzwerkebene: IT-Teams sehen sofort, wo die Ursache liegt. Auffälligkeiten in Anwendungen werden damit zu konkreten Ansatzpunkten für die Fehlerbehebung.  

Die Sichtbarkeit beschränkt sich nicht auf moderne Architekturen. Auch kundenspezifische oder Legacy-Anwendungen, darunter Java- und .NET-Workloads, lassen sich über Auto-Instrumentation einbinden – ohne Änderungen am Quellcode. OpenTelemetry erweitert die Sicht zudem auf AWS-, GCP- und Azure-Dienste über die herstellereigenen APIs hinaus.

Vorkonfigurierte Dashboards visualisieren die zentralen Gesundheitssignale von Anwendungen anhand der RED-Metriken: Rate (Anzahl der Anfragen), Errors (fehlgeschlagene Anfragen) und Duration (Latenz). Dadurch können Administratoren, nutzerrelevante Vorfälle schneller erkennen und priorisiert bearbeiten.

Vereinfachtes Remote-Monitoring mit Checkmk Relay

Für Außenstellen und segmentierte Netzwerke führt Version 2.5 mit Checkmk Relay ein schlankes und hochsicheres Remote-Monitoring ein. Der leichtgewichtige Container überträgt die lokal gesammelten Monitoring-Daten ausschließlich ausgehend (Zero Inbound) und mTLS-verschlüsselt an die zentrale Checkmk-Instanz. Eingehende Ports oder komplexe Firewall-Regeln entfallen. 

In kleineren Umgebungen kann Checkmk Relay vollständige Remote-Sites ersetzen und den Betriebsaufwand deutlich reduzieren.Für Nutzer von Checkmk Cloud erweitert es zudem die Überwachung auf SNMP-Geräte wie NAS-Systeme oder Drucker. Damit unterstützt die SaaS-Edition nun ein vollständiges Full-Stack-Monitoring für hybride IT-Stacks.

KI-gestützte Alarmanalyse

Mit der Funktion „Explain with AI“ beschleunigt die SaaS-Edition Checkmk Cloud die Alarmanalyse. Die KI übersetzt Warnmeldungen zu einer klar verständlichen Bewertung der Fehlerursachen. Administratoren erhalten dadurch direkt verwertbare Hinweise zur Einordnung von Vorfällen, was in kritischen Situationen den entscheidenden Zeitgewinn bringen kann. Zusätzlich erzeugt die Funktion sofort lesbare Vorfallszusammenfassungen für Dokumentation und teamübergreifende Kommunikation.

Schnelleres Azure-Monitoring und erweiterte Virtualisierungsunterstützung

Checkmk 2.5 erhöht die Transparenz in großen Microsoft-Azure-Umgebungen durch neue Dashboards. Integrierte Metadaten liefern klare, umsetzbare Einblicke und machen selbst hoch komplexe Cloud-Infrastrukturen sofort verständlich. Durch die native Einbettung von Azure-Tags in Checkmk-Labels lassen sich Multi-Subscription-Setups intuitiv navigieren und profitieren gleichzeitig von einem um bis zu 60 % schnelleren Datenabruf. Neue spezialisierte Checks für Redis Cache, Cosmos DB und NAT Gateways schließen kritische Sichtbarkeitslücken und sorgen für ein vollständiges, konsistentes Bild der gesamten digitalen Umgebung.

Parallel dazu vertieft Checkmk die Unterstützung für die Virtualisierungsplattformen Proxmox, Hyper-V und Podman. Neue Checks für Proxmox machen etwa CPU- und Speicher-Overcommitment sowie der Cluster-Gesundheit über Corosync sichtbar, sodass. Ressourcenengpässen frühzeitig erkannt werden. In Hyper-V lassen sich nun auch VM-Konfigurationen und Integrationsdienste überwachen, was die Verfügbarkeit der virtuellen Maschinen verbessert.

Darüber hinaus umfasst Checkmk 2.5 zahlreiche weitere Neuerungen und Verbesserungen – etwa bei Dashboards, der Oberfläche, Synthetic Monitoring und APIs – die den Betrieb komplexer IT-Umgebungen noch effizienter gestalten.


Pressekontakt

Heike Link
heike.link@checkmk.com
Phone: +49 159 06546526

Weitere Informationen

Über Checkmk

Checkmk sorgt dafür, dass IT-Infrastrukturen mit maximaler Performance laufen und bietet ein fortschrittliches Monitoring von Cloud-, Hybrid- und Datacenter-Infrastrukturen sowie von modernen Containern und Netzwerken.

Unsere IT-Monitoring-Lösung lässt sich nahtlos in offene Observability-Ökosysteme und andere Applikationen integrieren und kombiniert Skalierbarkeit und Automatisierung auf Unternehmensniveau mit der Erweiterbarkeit von Open-Source-Software.

Zehntausende von Anwender:innen in mehr als 50 Ländern verlassen sich auf Checkmk, um eine hohe Verfügbarkeit ihrer IT-Systeme zu erreichen, indem sie Ausfälle verhindern und die Time-To-Resolution minimieren.