FAQs

Relevant für die benötigte Stufe der Subskription sind die produktiv überwachten Services. Diese Zahl finden Sie in der Tactical Overview der Checkmk-Oberfläche oben links. Falls Sie Checkmk in einem HA-Cluster redundant betreiben, werden die Services nicht doppelt gezählt. Reine Testsysteme zum Ausprobieren von neuen Checkmk-Versionen u.Ä. werden auch nicht gezählt. Kommen mehrere Checkmk-Instanzen zum Einsatz, so zählt die Summe der Services über alle Instanzen in Ihrem Unternehmen.

Standalone oder einzelner HA-Cluster: Im Monitoring finden Sie unter dem Host, auf dem Ihre Monitoringinstanz läuft, beim Service "OMD MYSITE performance" einen Graphen, der die Anzahl der überwachten Hosts und Services anzeigt. Alternativ können Sie auch in Quicksearch nach "OMD" suchen, um diesen Service zu finden. Falls der Agent auf dem Checkmk-Server älter als Version 1.2.8 ist, kann die Historie der Anzahl der Services nur über den Graphen "Check Performance" geschätzt werden.

Distributed Monitoring: Der oben erwähnte Graph ist für jede Monitoringinstanz verfügbar. Um nun die Gesamtanzahl der Services über alle Monitoringinstanzen in einen Graphen zu haben, können Sie die einzelnen zu einem gemeinsamen Custom Graphen hinzufügen und diese dann aufsummieren. Wie eine Aufsummierung funktioniert, wird hier erklärt: Rechnen mit Formeln im Graphdesigner

Ja. Sie sind völlig frei darin, aus wie vielen Instanzen von Checkmk Sie Ihr Monitoring aufbauen. Für die Größe der Subskription zählt nur die Gesamtzahl an überwachten Services.

Nein. Ausschlaggebend ist lediglich die Anzahl der überwachten Services.

Bei einem durchschnittlichen Rechenzentrum können Sie mit etwa 30-70 Services pro Host rechnen. Aber natürlich macht es einen Unterschied, ob Sie z. B. einen Switch lediglich mit PING überwachen oder einen Datenbankserver mit 50 ORACLE-Instanzen.

Ab der Version 1.6.0 gibt es keine eigenständige Demoversion von Checkmk mehr. Zu diesem Zweck können Sie die Checkmk Enterprise Free Edition einsetzen. Diese ermöglicht ein Monitoring mit vollem Funktionsumfang und ohne zufällig eingestreute Fehler für bis zu zehn Hosts auf maximal zwei Sites.

In älteren Checkmk Versionen (1.5.0 und niedriger) gibt es noch eigenständige Demo-Versionen der Checkmk Enterprise Edition / Managed Services Edition. Diese sind vollkommen identisch zu der vollständigen Checkmk Enterprise Edition / Managed Services Edition - bis auf die Tatsache, dass etwa 5% der Checkresultate zufällig den Zustand "WARN" annehmen.

Sie können also alle Features von Checkmk ausprobieren - auch im verteilten Monitoring. Lediglich ein produktiver Einsatz ist nicht sinnvoll möglich. Sie können die Demoversion später leicht zur Vollversion updaten, ohne Ihre Konfiguration und Daten zu verlieren.

Wichtig: Bei den Demoversionen und der Checkmk Raw Edition handelt es sich um unterschiedliche Produkte. Lesen Sie dazu mehr in unserer Beschreibung der Editionen oder melden Sie sich bei uns.

Ein integriertes Monitoring mit einer gemeinsamen Darstellung oder gemeinsamen Konfiguration von überwachten Services erfordert den Kauf einer Subskription, welche das Integrierte Monitoring insgesamt abdeckt.

Wenn also die Checkmk Raw Edition in ein integriertes Monitoring einbezogen wird, sind die von solchen Instanzen überwachten Services für die Dimensionierung der Checkmk Enterprise-Subskription zu den überwachten Services hinzuzuzählen, unabhängig davon, ob die Integration in der CRE oder der CEE site erfolgt.

Beispiel 1:

-site1 CEE 2000 Services

-site2 CRE 1500 Services

- eigenständige Sites, die nicht miteinander kommunizieren und nicht in einem integrierten Monitoring dargestellt und konfiguriert werden.

=> Für die Subskription gelten die 2000 Services von site1.

Beispiel 2:

Sites wie in Beispiel 1, aber die Services von site2 sind via Multisite in site1 sichtbar

=> Für die Subskription gelten sowohl die 2000 Services von site1 als auch die 1500 Services von site2, insgesamt also 3500 Services.

Die Lizenzoption „Managed Services Nutzung“ benötigen Sie immer dann, wenn sie IT-Infrastruktur überwachen, welche Sie für einen „Dritten“ betreiben oder diesem zur Verfügung stellen.

Ein „Dritter“ ist dabei eine Firma, die rechtlich nicht Teil Ihrer Firma ist, d.h. dieser Dritte ist kein konzernverbundenes Unternehmen, Ihre Firma hält an diesem Dritten keine Mehrheitsanteile oder ähnliches. Der Dritte ist ganz einfach ‚ein Kunde‘.

Dabei ist nicht relevant, ob der Dritte die Software selbst nutzt oder Sie diese z. B. nur intern zur Sicherstellung der eigenen Service Level Agreements gegenüber diesem Kunden einsetzen.

Dabei ist es ebenfalls nicht relevant wem die Infrastruktur gehört und ob diese Infrastruktur in Ihrem Rechenzentrum oder in dem Ihres Kunden steht. Typische Beispiele:

- Checkmk wird von Ihnen zur Überwachung von physischer oder virtueller Infrastruk-tur genutzt, die Sie einem Managed-Services-Kunden zur ausschließlichen Nutzung zur Verfügung stellen (z. B. die Bereitstellung von virtuellen Maschinen oder physi-schen Servern als Hoster)

- Checkmk wird von Ihnen zur Überwachung von physischer oder virtueller Infrastruk-tur genutzt, die Sie für einen bestimmten Managed-Services-Kunden von Ihnen be-treiben (z. B. als Teil eines breiteren Managed Services Vertrags).

Die Lizenzoption ‚Managed Services Nutzung‘ ist nicht erforderlich, wenn Sie Ihren Kunden lediglich Dienste (z. B. SaaS, Email, Datenbanken oder Online-Shops), jedoch keine Infrastruktur zur Nutzung zur Verfügung stellen.

Eine Besonderheit der Managed Services Lizenz ist die rein passive Nutzungsberechtigung für den Managed Services Kunden. Das heißt, dass Ihr Managed-Services-Kunde nur einen Lesezugriff auf die Web-Oberfläche zum Abruf von Informationen und/oder Berichten erhalten und Wartungszeiten setzen darf. Zur aktiven Nutzung, insbesondere in Form von eigenen Konfigurationsänderungen ist Ihr Managed-Services-Kunde nicht berechtigt. Ist dies gewünscht, so bräuchte dieser Kunde eine eigene Checkmk Subskription.

Die Lizenzoption Managed Services Nutzung beinhaltet immer auch die Möglichkeit der Nutzung als Konzern. Diese ist für Kunden mit der Subskription ‚Checkmk Enterprise Managed Services Edition‘  Checkmk Enterprise Managed Services Edition bereits inbegriffen und muss nur für die Checkmk Enterprise Standard Edition zusätzlich erworben werden. Umgekehrt beinhaltet die Lizenzoption Konzernnutzung immer auch die Möglichkeit der Nutzung als Managed Service Provider.

Managed-Services-Kunden sind nur zur passiven Nutzung berechtigt, d.h. sie dürfen einen Lesezugriff auf die Web-Oberfläche zum Abruf von Informationen und/oder Berichten erhalten und Wartungszeiten setzen.

Zur aktiven Nutzung, insbesondere in Form von eigenen Konfigurationsänderungen sind die Managed-Services-Kunden nicht berechtigt. Wenn also ein Kunde das Checkmk-System selbst aktiv nutzt, benötigt er eine eigene Checkmk Subskription.

Generell stellt jede Interaktion mit Checkmk, sowohl direkt als auch über Schnittstellen, eine aktive Nutzung dar. Dies beinhaltet z. B. das Einloggen in die Weboberfläche, die Administration des Programms, das Anlegen und Löschen von Hosts oder das Auslesen von Daten über eine andere Applikation.

In Summe: Sie brauchen eine Lizenz zur Konzernnutzung unter zwei Bedingungen:

a) Sie möchten Instanzen außerhalb der rechtlichen Einheit aufsetzen, die Kunde von tribe29 ist (z. B. in einem anderen Land) und diese Instanzen überwachen in Summe mehr als 10% der Services für die Sie eine Subskription erworben haben.

b) Wenn Mitarbeiter anderer verbundener Konzernunternehmen Checkmk nutzen (d.h. sich in die Weboberfläche einloggen, Checkmk konfigurieren oder Daten per API abfragen)

Was heißt das jetzt genau:

Eine Firma besteht rechtlich typischerweise aus mehreren rechtlichen Einheiten. Beispiel: Die Alpha AG hat zwei Tochterfirmen, die Alpha Nord GmbH und die Alpha Süd GmbH. Die Alpha Süd GmbH hat wiederum selbst zwei Tochterfirmen, die Alpha Spanien GmbH und die Alpha Italien GmbH.

Kunde ist immer nur die Einheit, die eine Subskription bei tribe29 abschließt, z. B. die Alpha Süd GmbH.

Natürlich können Sie mit der Basislizenz der Checkmk Enterprise Standard Edition all diese Konzernunternehmen, juristisch genannt „verbundene Unternehmen“, überwachen. D.h. die Alpha Süd GmbH kann der Kunde von tribe29 sein, aber auch IT in der Muttergesellschaft (Alpha AG), der Schwestergesellschaft (Alpha Nord GmbH) und den Töchtergesellschaften (Alpha Spanien GmbH und Alpha Italien GmbH) überwachen. Sie können als Teil der Basislizenz auch so viele Instanzen erzeugen, wie Sie möchten.

Allerdings gibt es dabei zwei Einschränkungen:

1. Wo sitzen die Instanzen:

Bei der ‚normalen‘ Lizenz müssen die Instanzen von Checkmk grundsätzlich in der rechtlichen Einheit laufen, die Kunde ist. D.h. in unserem Beispiel dürfen nur Checkmk Instanzen – egal wie viele – in den Rechenzentren der Alpha Süd GmbH laufen. Checkmk Instanzen in anderen rechtlichen Einheiten, z. B. eine Instanz in der Alpha Italien GmbH, sind nur im Rahmen einer ‚Fair Use Policy‘ gestattet. Die ‚Fair Use Policy‘ erlaubt, Instanzen in anderen verbundenen Unternehmen aufzusetzen, so lange diese in Summe weniger als 10% der lizensierten Services ausmachen.

Zum Beispiel: Die Alpha Süd GmbH hat eine Subskription über 100.000 Services erworben und möchte als Teil dieser aber neben eigenen Instanzen auch eine Instanz in der Alpha Italien GmbH und eine Instanz in der Alpha Spanien GmbH aufsetzen. Dies ist im Rahmen der Basislizenz gestattet, wenn die Instanzen in der Alpha Spanien GmbH und in der Alpha Italien GmbH in Summe weniger als 10.000 Services (10% der lizensierten Servicezahl) ausmachen. Wenn sie über 10% liegen, benötigen Sie eine Konzernlizenz.

Die Überwachung von durch die Alpha Nord GmbH genutzten Cloud-Diensten, wie z. B. AWS, Microsoft Azure oder lokale Hoster, ist im Rahmen der Basislizenz ebenfalls zulässig. Diese werden wie Services des eigentlichen Kunden, also in diesem Fall der Alpha Nord GmbH behandelt.

2. Wer nutzt Checkmk:

Bei der ‚normalen‘ Lizenz darf Checkmk nur von Mitarbeitern oder Dienstleistern der rechtlichen Einheit genutzt werden, die Kunde von tribe29 ist. D.h. in unserem Beispiel dürfen nur Mitarbeiter der Alpha Süd GmbH Checkmk nutzen. „Nutzung“ ist dabei z. B. definiert als das Einloggen in die Weboberfläche, die Konfiguration von Checkmk, oder das Abrufen von Daten – egal ob manuell oder über eine API, z. B. durch Grafana. Selbst wenn Instanzen in anderen rechtlichen Einheiten im Rahmen der ‚Fair Use Policy‘ aufgesetzt werden dürfen, darf die Nutzung der Software trotzdem nur durch den Kunden von tribe29, im obigen Beispiel die Alpha Süd GmbH, erfolgen. Sollten Mitarbeiter oder Dienstleister von anderen konzernverbundenen Unternehmen Checkmk nutzen wollen, benötigen Sie die Lizenzoption Konzernnutzung.

Die Details finden Sie in unserer EULA, zu finden unter https://checkmk.de/legal.html.

Die ‚Fair Use Policy‘ erlaubt, Instanzen in anderen verbundenen Unternehmen aufzusetzen, so lange diese in Summe weniger als 10% der lizensierten Services ausmachen.

Beispiel: Die Alpha Süd GmbH hat eine Subskription über 100.00 Services erworben und möchte als Teil dieser aber neben eigenen Instanzen auch eine Instanz in der Alpha Italien GmbH und eine Instanz in der Alpha Spanien GmbH aufsetzen. Dies ist im Rahmen der Basislizenz gestattet, wenn die Instanzen in der Alpha Spanien GmbH und in der Alpha Italien GmbH in Summe weniger als 10.000 Services (10% der lizensierten Servicezahl) ausmachen. Wenn sie über 10% liegen, benötigen Sie eine Konzernlizenz.