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Oliver, Senior Talent Acquisition Manager

Oliver Gronwald

Hi Oli, danke, dass du dir die Zeit nimmst! Du bist im Mai 2020 als erster dedizierter Recruiter zu Checkmk gekommen, nachdem du acht Jahre in IT-Recruiting-Agenturen gearbeitet hast.

Kannst du dich bitte kurz vorstellen?

Hi, mein Name ist Oliver und ich bin für das Recruiting für unsere Tech-Teams verantwortlich. Ich bin 2020 zum Unternehmen gekommen, nachdem ich acht Jahre in IT-Recruiting-Agenturen gearbeitet habe und dabei Software-Profis und Teams geholfen habe, den richtigen Fit zu finden. Ich habe ganz bewusst entschieden, intern zu wechseln – nicht nur, um Stellen zu besetzen, sondern um langfristige Einstellungsstrategien mitzugestalten und das Wachstum eines Unternehmens aktiv zu beeinflussen.

Als erster Inhouse-Recruiter bei Checkmk habe ich meine ersten zwei Jahre damit verbracht, den gesamten Recruiting-Prozess in allen Abteilungen neu zu gestalten und umzusetzen – von Softwareentwicklung und Support bis hin zu Produktmanagement und interner IT. Mein Fokus lag darauf, ein Recruiting-Erlebnis zu schaffen, das strukturiert, transparent und vor allem menschlich ist – sowohl für Kandidat*innen als auch für die Hiring Teams.

Heute bin ich für das Recruiting in allen tech-nahen Teams verantwortlich und arbeite eng mit unserem People & Culture-Team und den Hiring Managern zusammen. Ich sehe mich nicht nur als Recruiter, sondern als Wachstumspartner – jemand, der sowohl Menschen als auch Business-Bedürfnisse versteht.

Warum hast du dich entschieden, bei Checkmk zu arbeiten? Was hat dich an unserem Unternehmen und unserer Mission gereizt?

Als ich mich bei Checkmk beworben habe, hatte ich ehrlich gesagt überhaupt keine Ahnung, was Checkmk ist. Ich habe davon über einen Kollegen gehört, der mit Mathias (Gründer) zusammengearbeitet hat. Damals hatte ich den Wunsch, in eine interne Rolle zu wechseln und beim Aufbau eines Unternehmens zu helfen. Für mich war es auch spannend zu sehen, wie sich die Kandidat*innen, die ich einstellen konnte, im Unternehmen entwickeln.

Am Ende war es nicht das Produkt – es waren die Menschen und die Aufgabe. Ich habe mit Thomas (Rauscher), Elias und Jan gesprochen, und jeder hat mir ein richtig gutes Gefühl gegeben. Der Prozess war offen und ehrlich, egal ob beim ersten Gespräch oder bei der Vertragsverhandlung.

Was macht deiner Meinung nach Checkmk oder dein Team besonders?

Es gibt so viele Dinge, die uns besonders machen. Ich hatte noch nie eine so offene und transparente Kommunikation und Informationskultur. Wenn man möchte, kann man sich zu fast allen Themen informieren – sogar Protokolle von Management-Meetings sind zugänglich.

Ein weiteres tolles Thema ist die interne „Community“: teamübergreifende Mittagessen, Bouldern und Sportgruppen, After-Work-Drinks im schönen Hinterhof oder in der Kneipe um die Ecke!

Innerhalb des Teams können wir uns aufeinander verlassen – mit großem Vertrauen und hoher Vertraulichkeit. Man kann mit allen über alles sprechen – und es bleibt unter uns!

Was ich an Checkmk ebenfalls sehr schätze: Auch wenn wir schon viele gute Prozesse haben, ändern wir diese, wenn es eine bessere Lösung gibt. Es kann zwar etwas dauern, aber alle sind offen dafür. Und das ist nur möglich, weil wir in nahezu allen Bereichen Feedback geben und nehmen.

Zum Beispiel: Ich wurde für das Recruiting eingestellt – habe aber im Laufe der Zeit auch das Vertragsmanagement übernommen, die Karriereseite neu aufgebaut, ein wenig „Employer Branding“ gemacht, war Teil des Projektteams für unser HR-System, habe Arbeitszeugnisse mitgestaltet – und vieles mehr, womit ich nie gerechnet hätte.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei dir aus?

Uff, das Einzige, was wirklich regelmäßig ist, ist das Daily mit meinem Kollegen Max, der wöchentliche Check-In und Check-Out mit dem People & Culture-Team sowie der wöchentliche Recruiting Jour Fixe mit Julia, unserer Head of People & Culture. Und in regelmäßigen Abständen habe ich ein 1:1 mit Julia für persönliches Feedback und Weiterentwicklung.

Und die Sportpausen montags und mittwochs, bei denen ich unsere flexiblen Arbeitszeiten nutze und zwischen 10:45 und 13:30 ausstemple.

Je nach Recruiting-Plan habe ich wöchentliche Sessions mit den Hiring Managern, um den aktuellen Stand zu besprechen. Ansonsten ist jeder Tag unterschiedlich – je nachdem, welche Interviews oder Themen gerade anstehen.

In deinem Arbeitsalltag lernst du täglich neue Menschen kennen. Wie schaffst du es, mit all diesen unterschiedlichen Bewerber*innen eine Beziehung aufzubauen?

Ich versuche immer, Bewerber:innen so zu behandeln, wie ich selbst behandelt werden möchte. Das bedeutet für mich, möglichst zeitnah Feedback zu geben – und dieses auch offen zu kommunizieren. Je weiter eine Kandidatin im Prozess kommt, desto detaillierter wird das Feedback.

Denn nicht nur wir investieren Zeit – auch die Bewerber:innen tun das. Und sie verdienen mindestens Feedback, das sie nutzen und aus dem sie etwas mitnehmen können. Ziel ist es, dass Bewerber:innen das Gefühl bekommen, schon Teil des Teams zu sein und die Checkmk-Atmosphäre erleben können.

Wie funktioniert die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Abteilungen, wenn es um neue Stellen geht?

Wir binden das Team immer in den Recruiting-Prozess ein. Das bespreche ich mit dem jeweiligen Hiring Manager. Gemeinsam mit dem Team legen wir den Prozess fest und besprechen, wie viele Interviews/Gespräche/Sessions es geben soll.

Wir diskutieren auch mögliche Herausforderungen und Evaluationskriterien, damit alles vorbereitet ist und keine Zeit verloren geht. Sobald alles steht, starten wir mit dem Recruiting-Prozess. Neben den Bewerbungen bedeutet das auch Active Sourcing durch Max und mich.

Dazu gehören auch regelmäßige Update-Sessions mit dem Team und dem Hiring Manager, damit alle den aktuellen Stand kennen und sich auf mögliche Interviews und Maßnahmen vorbereiten können. Darüber hinaus haben wir einmal im Jahr eine Feedback-Umfrage für den Recruiting-Prozess eingeführt, um herauszufinden, was wir intern und extern besser machen können.

Was treibt dich in deiner Arbeit bei Checkmk an?

Viele Dinge treiben mich an. Aber am meisten freut es mich zu sehen, wie sich Kolleg:innen, die ich durch den Prozess begleitet und von Checkmk überzeugt habe, entwickeln.

Melina, Tanja, Christian Reiser, Max Linke – um nur ein paar Beispiele zu nennen. Viele Kolleg:innen hatten und haben eine tolle Zeit bei Checkmk. Zu sehen, wie jemand z. B. 2020 als Werkstudent:in gestartet ist und jetzt Team Lead ist – das bringt meine Augen und mein Herz zum Leuchten, wenn ich daran denke.

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