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E2E-Monitoring mit Checkmk: Elabit stellt Robotmk vor

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Synthetic Monitoring mit Checkmk

München – 10. Juni 2021 – tribe29, das Unternehmen hinter der IT-Monitoring-Lösung Checkmk, stellt heute das Checkmk-Monitoring-Plugin “Robotmk” vor. Das Plugin wurde vom IT-Beratungsunternehmen Elabit entwickelt und ein erster Prototyp bereits im letzten Jahr vorgestellt. Inzwischen ist Robotmk produktiv im Einsatz.

Robotmk verbindet Robot Framework und Checkmk zu einer holistischen End-to-End-Monitoring-Lösung. Da man Nutzerinteraktionen simuliert spricht man auch von Synthetic Monitoring. Diese Kombination erlaubt es, verschiedene Benutzerinteraktionen mit Applikationen phasenweise zu prüfen und umgehend zu erkennen, wann die Nutzererfahrung möglicherweise beeinträchtigt ist. Ohne eine solche Prüfung können Kunden abspringen und es drohen Umsatzeinbußen, da eine gute Nutzererfahrung im digitalen Wettbewerb essenziell ist.

Die tiefe Verzahnung zweier so etablierter Open-Source-Tools ist ein Alleinstellungsmerkmal und spricht für die Flexibilität von Checkmk. Robotmk bietet für Unternehmen jeglicher Größe eine optimale Möglichkeit, eine reibungslose Nutzererfahrung ihrer Applikationen zu gewährleisten.

Mit Checkmk können Unternehmen die Verfügbarkeit und Performance einer großen Menge an Systemen überwachen. Allerdings sind Monitoring-Checks noch kein Garant für eine gute Nutzererfahrung - diese ergibt sich erst aus dem perfekten Zusammenspiel aller Infrastrukturkomponenten mit dem Applikationscode. Zudem können IT-Administratoren oftmals gar nicht alle Teile der genutzten Infrastruktur überwachen.

Robot Framework ist ein generisches Open-Source-Tool zur Durchführung von automatisierten Softwaretests und setzt genau hier an. Es interagiert genau wie ein realer Benutzer mit der zu testenden Anwendung (zum Beispiel per Mausklick oder Tastatureingabe) und prüft jeweils den erwarteten Zustandswechsel aus Sicht des Nutzers. Bei einer Suchanfrage auf einer Webseite wäre dies zum Beispiel der komplette Prozess von der Eingabe des Suchbegriffs über die eigentliche Suche bis zur Ausgabe der Suchergebnisse.

Mit Robotmk können Unternehmen ihr Checkmk-Monitoring um automatisierte Softwaretests ergänzen; das hebt die Sicherung der Servicequalität auf ein ganz neues Level. Der Ansatz hat sich in der Praxis bewährt und das Feedback zu Robotmk nach der Testphase ist durchweg positiv. Ich freue mich besonders, dass schon nach kurzer Zeit nicht nur Unternehmen, sondern auch Behörden Robotmk erfolgreich eingeführt haben.

Das Framework kann mit Applikationen auf verschiedenen Plattformen umgehen, sei es webbasiert oder installiert auf Windows oder Linux. Wie dies im Detail funktioniert, lesen Sie im Checkmk-Blog zum End-to-End-Monitoring. Dank Robotmk alarmiert Checkmk die Nutzer also nicht nur über Probleme in der Infrastruktur, sondern auch bei problematischen Zuständen in den Applikationen, die bisher nicht durch das Monitoring erkannt werden konnten. Application-Owner sowie IT-Administratoren behalten somit immer die Übersicht über die optimale Funktion und Antwortzeiten ihrer Applikationen.

Monitoring-Einstellungen wie Laufzeit-Schwellwerte können IT-Administratoren granular über Regeln in Checkmk verwalten und sogar einzelne Abschnitte eines Tests als separate Monitoring-Services ausgliedern. Dadurch können Organisationen je nach Problemursache unterschiedliche Teams präzise in den Mitigationsprozess involvieren und kritische Zustände noch schneller beseitigen. Durch die integrierten Graphing-Features von Checkmk können IT-Teams zudem Rückschlüsse über mögliche Ursachen ziehen. IT-Verantwortliche erkennen präzise, wo es zu Verzögerungen oder anderen Einschränkungen kommt, und können zielgenaue Gegenmaßnahmen einleiten.

Simon Meggle wird Robotmk am 16. Juni 2021 ab 14:00 Uhr live auf der 7. Checkmk-Konferenz vorstellen. In seiner Tech-Session zeigt er zusammen mit Jens Dunkelberg von der Abraxas Informatik AG den Einsatz des Robot Frameworks und Checkmk. Als praktische Beispiele dienen dazu Schweizer Behörden, die Robotmk einsetzen. Außerdem erläutert Simon Meggle das Support-Modell von Robotmk.

Das Robotmk-Plugin ist mit sämtlichen Checkmk Editionen in Version 1.6 und ab 2.0 nutzbar. Außerdem wird Robotmk ständig weiterentwickelt. Details zu Feature/Pull Requests oder Bug Reports sind im Contribution-Guide im Robotmk GitHub-Repository erläutert.

Mit der Version 2.1 baut tribe29 außerdem die Integrationsfähigkeit von Checkmk weiter aus. Marcel Arentz von tribe29 zeigt in seinem Vortrag, wie Checkmk als treibende Kraft in einem Observability-Ökosystem mit anderen Best-of-Breed-Lösungen zusammenarbeitet. Über APIs ist Checkmk in der Lage, nicht nur gesammelte Monitoring-Daten in Tools wie Grafana zu exportieren, sondern auch Informationen aus anderen Überwachungslösungen wie beispielsweise DataDog zu importieren. Diese bidirektionale Integrationsfähigkeit ermöglicht es Unternehmen, selbst in komplexen IT-Umgebungen in kurzer Zeit detaillierte Einblicke über die inneren Zustände von sämtlichen Systemen zu gewinnen. Checkmk liefert auf diese Weise alle Informationen für das Verständnis von Kausalketten, sodass Unternehmen umgehend die passenden Schritte einleiten können.

Automatisierung, Sicherheit und Austausch mit der Community

Das Entwickler-Team präsentiert auf der Konferenz eine ganze Reihe von weiteren Änderungen zur Verbesserung der Nutzererfahrung und dem Ausbau der Sicherheit. Die Checkmk REST-API erlaubt ab 2.1 die Erstellung und Verwaltung von Monitoring-Regeln, wodurch sich die Automatisierungsmöglichkeiten von Checkmk nochmals verbessern. Außerdem erleichtert die neue Version den Einsatz von zusätzlichen Sicherheitsmechanismen wie der Zwei-Faktor-Authentifizierung und die Verschlüsselung von Monitoring-Daten.

Natürlich stehen auch in diesem Jahr wieder Community-Mitglieder auf der Bühne. Ein Highlight des zweiten Konferenztages ist der gemeinsame Vortrag von comNET und der Innovationsgesellschaft Technische Universität Braunschweig (iTUBS) zum Thema KI-basierte Erkennung von Anomalien auf Basis von Monitoring-Daten.

Zum Abschluss der Konferenz stellt tribe29 Details zur Roadmap vor. Hier haben die Mitglieder der Community wie jedes Jahr die Möglichkeit, aktiv Einfluss auf die künftigen Schwerpunkte von Checkmk zu nehmen.

Für uns ist es wichtig, dass unsere Community-Mitglieder die zahlreichen Neuheiten in Aktion sehen und selbst anwenden können. Die praktische Erfahrung und das direkte Feedback sind für uns besonders wertvoll. Diese Rückmeldungen sind ein wichtiger Treiber für die Weiterentwicklung von Checkmk.

Pressekontakt

tribe29 GmbH
press@tribe29.com
Tel: +49 89 998209700

Über tribe29

tribe29 will die bestmögliche Performance von IT-Infrastrukturen und Applikationen in jedem Unternehmen ermöglichen. Aus diesem Grund haben wir Checkmk entwickelt, die Monitoring Engine zur Überwachung jedes Aspektes von modernen IT-Umgebungen.

Checkmk ist der Orchestrator von offenen Observability-Ökosystemen. Es kombiniert die Skalierbarkeit und Sicherheit einer Enterprise-IT-Monitoring-Lösung mit der Flexibilität eines Open-Source-Frameworks. Checkmk integriert nahtlos mit anderen Applikationen und ermöglicht problemlos die Automatisierung von IT-Monitoring-Prozessen.

Zehntausende Nutzer aus über 50 Ländern vertrauen auf Checkmk, um die beste Leistung und höchstmögliche Verfügbarkeit ihrer Systeme sicherzustellen. Mit Checkmk verhindern Unternehmen, dass Probleme auftreten, oder ergreifen schnelle Gegenmaßnahmen, wenn Ausfälle auftreten.