Checkmk 2.5 ist da. Mit der neuen Version bauen wir Monitoring und Observability hybrider IT-Infrastrukturen aus: Wir vereinfachen Workflows für bessere Nutzbarkeit, integrieren KI-gestützte Einsichten für klar verständliche Alerts und erhöhen die Robustheit in allen Checkmk-Editionen.
Wir haben auch unser Editions-Portfolio neu strukturiert. Die neuen Namen helfen dabei, die passende Lösung schneller zu finden. Weitere Details dazu finden Sie in diesem Artikel.
Checkmk 2.5 verbessert drei Kernbereiche: Full-Stack-Monitoring und -Observability, UI/UX sowie Infrastruktur-Monitoring.
Die Sichtbarkeitslücke schließen mit nativem OpenTelemetry-Support
Verfügbar in Checkmk Ultimate und Cloud
Mit nativem OpenTelemetry (OTel)-Support und einem High-Performance-Daten-Backend liefert Checkmk 2.5 eine zentrale Sicht auf den gesamten IT-Stack – von Legacy-Anwendungen bis zu Cloud-nativen Microservices.
Keine blinden Flecken mehr: Checkmk 2.5 integriert Java-, .NET- und andere Legacy-Workloads per Auto-Instrumentierung direkt ins Monitoring. So erhalten IT-Teams vollständige Transparenz auf Anwendungsebene, ohne dass Entwickler eine einzige Codezeile ändern müssen.
Tiefe Cloud-Einblicke: Checkmk 2.5 erfasst Telemetriedaten aus AWS, GCP und Azure in höherer Detailtiefe als klassische Monitoring-Tools über Hersteller-APIs. So erkennen IT-Teams Probleme, bevor sie die Performance beeinträchtigen.
Schnelleres Troubleshooting: Performance-Problemen entstehen häufig in der zugrunde liegenden Infrastruktur. Für ein schnelles Troubleshooting liefert Checkmk integrierte Dashboards für die drei zentralen RED-Signale: Request-Rate, Errors und Duration. IT-Teams können langsame Dienste direkt zu einem Infrastruktur-Engpass zurückführen und so die Mean Time to Resolution (MTTR) verkürzen.
Tool-Konsoldierung: Checkmk 2.5 erfasst Daten direkt über OTLP und Prometheus-Scraping, was den Einsatz separater Werkzeuge überflüssig macht. Gleichzeitig ermöglicht ein leistungsstarkes Backend, eine hohe Daten-Kardinalität ohne UI-Performance-Verlust zu verarbeiten.
Remote-Monitoring vereinfachen mit Checkmk Relay
Verfügbar in Checkmk Ultimate und Cloud
Das neue Checkmk Relay erleichtert das Monitoring kleiner Remote-Standorte und segmentierter Netzwerke. Der leichtgewichtige, systemunabhängige Container ersetzt in kleinen Umgebungen vollständige Remote-Sites. Einmal bereitgestellt, läuft das Relay im „Hands-off“-Betrieb und aktualisiert sich automatisch. Teams sparen dadurch den operativen Aufwand für klassische Remote-Site-Installationen.
Sicherheit ist dabei Teil der Architektur. Zero-Inbound-Monitoring – also die Überwachung ohne eingehende Verbindungsanfragen – war bisher agentenbasierten Setups vorbehalten. Checkmk Relay erweitert dieses Modell nun auf agentenlose Szenarien, indem es eine ausgehende, mTLS-verschlüsselte Verbindung zur Central Site aufbaut. So schützen Teams segmentierte Netzwerke ohne zusätzliche Komplexität.
Auch Nutzer der SaaS-Edition Checkmk Cloud profitieren: SNMP-Geräte an Remote-Standorten, wie NAS und Drucker, die zuvor nicht erreichbar waren, lassen sich jetzt ohne zusätzliche Infrastruktur überwachen.
Komplexe Alerts mit KI entschlüsseln
Verfügbar in Checkmk Cloud
Die Funktion ‚Explain with AI‘ übersetzt technische Alerts in eine verständliche Ursachenanalyse. Ein Klick zeigt in natürlicher Sprache, was die Fehlermeldung ausgelöst hat. Das spart in kritischen Situationen Zeit und ermöglicht schnelles Reagieren. Besonders Junior-Mitarbeiter oder Generalisten profitieren, da sie auch ohne tiefes Expertenwissen zum jeweiligen Stack sofort Maßnahmen ergreifen können. Die KI-Zusammenfassungen dienen zusätzlich als Grundlage für Incident-Reports in der Stakeholder-Kommunikation oder für die Post-Mortem-Dokumentation.
Best-in-Class Infrastruktur-Monitoring: Azure, Virtualisierung und mehr
Verfügbar in allen kommerziellen Editionen
Checkmk 2.5 adressiert Performance-Engpässe in wachsenden Cloud-Infrastrukturen und Virtualisierungs-Stacks mit einer grundlegend überarbeiteten Azure-Integration, einem erweiterten Virtualsierungs-Support sowie über 90 Detailverbesserungen.
Azure-Integration: Die neue Azure-Integration liefert eine um 60 % gesteigerte Performance. Umfangreiche Multi-Subskription-Setups lassen sich nun über eine einzige Regel verwalten. Zudem ermöglichen native Azure-Tags eine sofortige Filterung, was die Handhabung großer Azure-Umgebungen erheblich vereinfacht.
Virtualisierung: Im Bereich Virtualisierung erweitert Checkmk 2.5 die Abdeckung für Proxmox (u. a. Cluster-Health und Overcommitment), Hyper-V und Podman. Damit deckt Checkmk die gängigen Plattformen ab – unabhängig davon, welche Lösungen im Unternehmen im Einsatz sind.
Windows-Optimierung: Auch für Windows-Umgebungen liefert Checkmk 2.5 gezielte Verbesserungen. Die neue Event-Log-Filterung direkt auf Agenten-Ebene erlaubt es, benutzerdefinierte Limits für eingehende Daten festzulegen. IT-Teams können so Alert-Storms verhindern, bevor sie das Monitoring-System überlasten.
Plattform-Sicherheit: Das neue Release stärkt zusätzlich die Plattform-Sicherheit. Die Livestatus-API arbeitet jetzt Injection-sicher. Proaktive Vorankündigungen zu Security-Releases ermöglichen es, kritische Updates besser zu planen
Visualisieren, was zählt, mit responsiven Dashboards
Verfügbar in allen kommerziellen Editionen
Checkmk 2.5 erleichtert das Erstellen, Anpassen und Teilen von Dashboards und macht so Monitoring-Daten im gesamten Unternehmen leichter zugänglich.
Dashboard-Layouts sind jetzt vollständig responsive: Sie passen sich automatisch jeder Bildschirmgröße an – vom Smartphone bis zur 4K-Monitorwand im NOC. Manuelle Anpassungen entfallen.
Auch die Erstellung ist intuitiver: Ein neu gestalteter, geführter Workflow und die neue Widget-Vorschau zeigen bereits während der Konfiguration, wie die Visualisierung später aussehen wird. Das Ausprobieren vor dem Speichern gehört damit der Vergangenheit an.
Über zeitlich begrenzte, individuelle Einladungen lassen sich Dashboards nun auch mit Stakeholdern teilen, die keinen eigenen Checkmk-Account besitzen. So erhalten auch Nicht-Ops-Teams direkten Zugriff auf Monitoring-Daten.
Schneller arbeiten dank intuitiver Benutzeroberfläche
Checkmk 2.5 beseitigt Frustmomente und Verzögerungen in der Navigation. Das Ergebnis ist eine reaktionsschnelle Nutzererfahrung, die Arbeitsabläufe beschleunigt und die Einarbeitungszeit verkürzt.
Intuitivere Navigation: Neue Struktur-Vorschauen bei komplexen Ansichten ermöglichen die sofortige Orientierung, während detaillierte Metriken noch im Hintergrund laden. Aktive Ladeanzeigen und klare Bestätigungen bei rechenintensiven Aufgaben – wie dem Backen von Agenten oder Test-Benachrichtigungen – machen die Systemaktivität jederzeit sichtbar.
Geführte Prozesse: Checkmk führt Nutzer durch mehrstufige Aufgaben – vom Agent-Baking bis zum Hinzufügen neuer Hosts – und verifiziert wichtige Aktionen in Echtzeit, etwa die Auflösung eines Host-Namens. Teams können Änderungen aktivieren, ohne die Regelkonfiguration zu verlassen, und so den Workflow im Fluss halten.
Globale Suche: Eine verbesserte globale Suche deckt die gesamte Benutzeroberfläche ab. Sie macht es überflüssig, sich zu merken, ob eine Einstellung unter „Setup“ oder „Monitoring“ liegt, und liefert Ergebnisse an einem zentralen Ort.
Klare Fehlerdiagnose: Präzise und aussagekräftige Beschreibungen zeigen sofort, was genau schiefgelaufen ist. Konfigurationsfehler lassen sich so direkt korrigieren, anstatt Zeit mit mühsamem „Trial-and-Error“ zu verschwenden.
Jetzt mit Checkmk 2.5 durchstarten
Bereit für den Praxistest? Laden Sie Checkmk 2.5 herunter oder starten Sie eine kostenlose Testphase. Alle Details zu den Neuerungen finden Sie in den Release Notes.



